Ritter Eberhart von Husenstame Obmann, Heinrich von Drahe Amtmann, Philipp Rode, Johann von Siegen Schreiber Schiedsmänner nassauischerseits und Philipp More von Lunen Amtmann, Conrad Lober Pastor zu Widdersheim und Conrad Schorge solmsischerseits vertragen die Grafen Philipp und Johann von Nassau-Saarbrücken mit Otto Grafen von Solms wegen gewisser von Letzterem den Erstgenannten zu leihenden Geldsummen zur Lösung des Zehnten zu Atzbach und des westerburgischen Anteils an Cleeberg, der Rückzahlung dieser Summen aus der Bede zu Grossenlinden und der Kellerei Gleiberg, sowie der Gestattung der Ablösung des von Schwalbachschen Anteiles an Cleeberg durch den Grafen von Solms und Überlassung desselben an ihn auf 16 Jahre.
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Ritter Eberhart von Husenstame Obmann, Heinrich von Drahe Amtmann, Philipp Rode, Johann von Siegen Schreiber Schiedsmänner nassauischerseits und Philipp More von Lunen Amtmann, Conrad Lober Pastor zu Widdersheim und Conrad Schorge solmsischerseits vertragen die Grafen Philipp und Johann von Nassau-Saarbrücken mit Otto Grafen von Solms wegen gewisser von Letzterem den Erstgenannten zu leihenden Geldsummen zur Lösung des Zehnten zu Atzbach und des westerburgischen Anteils an Cleeberg, der Rückzahlung dieser Summen aus der Bede zu Grossenlinden und der Kellerei Gleiberg, sowie der Gestattung der Ablösung des von Schwalbachschen Anteiles an Cleeberg durch den Grafen von Solms und Überlassung desselben an ihn auf 16 Jahre.
150, U 188
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1451-1500
1473 April 2
Original, Pergament, 10 Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1473 Freitag nach Halbfasten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ