Aufsatz eines Bittschreibens, welcher vom Herrn Propst Johannes zu Triefenstein eigenhändig unterschrieben, und mut. mut. an den Herrn Bischof zu Würzburg Philipp Adolph und dasiges Domkapitel am 5. September und 1. November 1623 ergangen ist, worinnen angesuchet wird, dass die drei Dörflein Rettersheim, Unterwittbach und Wiebelbach, welche vormalen von dem Kloster Triefenstein um derer Grafen zu Wertheim getanen Eintrags willen gegen Revers an Würzburg abgetreten worden, nunmehr wiederum an das Kloster Triefenstein gegen Retradirung des gedachten Reverses zurückgegegen werden möchten. Bey diesem Aufsaz befinden sich als Beylagen: a) Copia Reverses von Herrn Bischof Lorenz und dem Capitel zu Würzburg dem Propst Philipp und Convent zu Triefenstein ertheilt über die um Schutz und Schirms willen beschehene Eingebung derer triefensteinischen drei Dörfer Rettersheim, Unterwittbach und Wiebelbach und denselben zugesicherte Retradirung an das gewolte Kloster Triefenstein. (4. Jan. 1504) b) ein Original Quitschein, ausgestellt von Adam Ott Kellern zu Gamburg über 95 fl 3 Pfund 4 d Landsteuer und Kaufgeld welches Andrea des 1629. Jahres fällig gewesen, und das Kloster Triefenstein wegen den gedachten drei Dörfern Rettersheim, Unterwittbach und Wiebelbach zu besagtem Amt leisten laßen. (Gamburg 2. Jan. 1630) c) Verzeichnis, was dessen von den drei triefensteinischen Dorfschaften Rettersheim, Unterwittbach und Wiebelbach geliefertes Geldes an Schatzung und Rauchgeld zu Termino S. Andrea 1630, die Summe beträgt 53 fl 4 Pfund 13 d. d) Copia vidimata einer Supplik von Schultheißen und Gemeinden der vorstehenden drei Dörfer gerichtet an Ihre Hochfürstl. Gnd. zu Würzburg, darinnen Supplicantes verschiedentl. Gravamina entgegen und wider das Kloster Triefenstein ausführen und bitten, daß sie nicht mehr an gedachtes Kloster zurück gegeben, sondern unter des Hochstifts Würzburg Botmäßigkeit gelassen werden möchten, die Supplik selbst ist sine dato, das Vidimus aber ist von Hieronymi Eberhardt Caes. publ. tum temp. Achigramateo gefertigt, und datiert Wertheim 19 April 1632.