Schriftwechsel und andere Unterlagen über die Ökonomie der Rittergüter Roßthal und Pesterwitz mit Freigut Kohlsdorf
Vollständigen Titel anzeigen
10168 Grundherrschaft Burgk, Nr. 1771 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: C.b.1.17.
10168 Grundherrschaft Burgk
10168 Grundherrschaft Burgk >> 03. Andere Rittergüter im Besitz der Freiherrn von Burgk >> 03.01. Gemeinsame Verwaltung >> 03.01.02. Verwaltung der Rittergüter Pesterwitz und Roßthal
(1890) 1898 - 1905
Enthält u. a.: Verordnung über Mietfreiheit für ständig beschäftigte Arbeiter, 1890.- Einstufung der Milch des Rittergutes Roßthal als minderwertig wegen des geringen Fettgehaltes, 1898.- Vorschläge für die Neubesetzung der Stelle des Ortsrichters in Oberpesterwitz, 1898.- Abkommen mit Friedrich Hermann Siegert über die Abnahme von Vollmilch vom Rittergut Pesterwitz, 1898.- Ausbruch der Maul- und Klauenseuche, 1899.- Erklärung über die Gestattung des Betretens der zum Rittergut Pesterwitz gehörigen Parzelle Nr. 154 durch den Besitzer des angrenzenden Gutes Nr. 20 der Flur Oberpesterwitz, Carl Kästner, 1899.- Konzessionsgesuch der Firma Eduard Brendel & Ko. zur Errichtung einer Zentrale zur Licht- und Kraftabgabe an der Sekundärbahn Potschappel-Wilsdruff für einige der umliegenden Orte, 1899.- Pachtvertrag mit der Gemeinde Niederpesterwitz über die Überlassung eines Flurstücks für die Verbreiterung der Ortsstraße, 1898.- Vertrag mit dem Milchhändler Reinhold Wenzel.- Mietvertrag mit dem Sattlermeister Heinrich Würgau in Oberpesterwitz.- Verzeichnis derjenigen Bewohner herrschaftlicher Grundstücke, die Wasserzins an die Gemeinde Oberpesterwitz entrichten.- Schädigung der herrschaftlichen Wiese an der Pflaumenplantage durch die Besucher des Sommerfestes der Bogenschützengesellschaft Potschappel auf dem Potschappler Kammergutsfeld, 1901.- Bau der Talsperre Klingenberg, 1902.- Zeugnis für die Dienstmagd Johanna Ernestine Pauline Stange, 1903.- Verzeichnis derjenigen Beamten und Arbeiter, welche 30 Jahre lang und länger ununterbrochen auf den Rittergütern Roßthal und Pesterwitz in Stellung waren, 1903.- Neubau der Kirche in Pesterwitz, 1904.- Bau von Wasserleitungen.
darin: : Bericht über die Tätigkeit der Gemeindediakonie für die Parochie Pesterwitz, 1903 - 1904.- Übersichtsplan des Vermessungsamtes Dresden über die Höhenpunkte rund um Roßthal.- Zwei Sonderabdrucke aus dem Amtsblatt, der Allgemeinen Zeitung für Dresden und seine Vororte, bezüglich der Weißeritztalsperren.
darin: : Bericht über die Tätigkeit der Gemeindediakonie für die Parochie Pesterwitz, 1903 - 1904.- Übersichtsplan des Vermessungsamtes Dresden über die Höhenpunkte rund um Roßthal.- Zwei Sonderabdrucke aus dem Amtsblatt, der Allgemeinen Zeitung für Dresden und seine Vororte, bezüglich der Weißeritztalsperren.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 06. Herrschaften (Tektonik)
- 06.02 Sonstige Herrschaften (Tektonik)
- Grundherrschaft Burgk (Bestand)
- 03. Andere Rittergüter im Besitz der Freiherrn von Burgk (Gliederung)
- 03.01. Gemeinsame Verwaltung (Gliederung)
- 03.01.02. Verwaltung der Rittergüter Pesterwitz und Roßthal (Gliederung)