Kriegsinvaliden-Fürsorge, Allgemeines und Einzelfälle von Juni 1915 bis Januar 1916
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 1/8 Bü 256
4.13.01.03b
83
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 1/8 Kriegsministerium: Medizinal-Abteilung
Kriegsministerium: Medizinal-Abteilung >> 6 Kranken- und Invalidenfürsorge >> 6.3 Invalidenfürsorge
Enthält u. a.: Zuweisung von Kuranstalten und Genesungsheime auf Lazarette mit Kriegsinvaliden: Einrichtung von Unterrichts- und Fortbildungskursen für Kriegsinvalide in Gebäuden der Militärverwaltung und örtlicher Ausbau ihrer Stellenvermittlung; Unterstützungsangebot der Eisenbahnen an kriegsinvalide ehemalige Bedienstete und ihre Familien; Geldsammlung für Kriegsblinde; Broschüre "Winke für die Berufsberatung unserer Kriegsinvaliden" (Prof. Dr. Heinrich Zwiesele, Verlag Konrad Wittwer, Stuttgart, Druck Carl Hammer, Stuttgart, 1915, 64 S); Bekanntmachung der Arbeitgeberverbände, Kriegsinvalide wieder in den angestammten Betrieben unterzubringen (so weit möglich); Broschüre "Wie verhelfen wir den Kriegsverstümmelten durch Ersatzglieder wieder zur Arbeitsfähigkeit und zum Eintritt in das bürgerliche Berufsleben?" (Dr. Fritz Sippel, Versichertenanstalt Württemberg, Druck Otto Kegel, Stuttgart, 1915, 55 S. mit Abbildungen); Niederschrift Verhandlungen der Kriegstagung der deutschen Blindenanstalten, Berlin, 25. März 1916 (Königliche Blindenanstalt Berlin-Steglitz, Druck Hempel & Co. GmbH, Berlin, 1916, 118 S.), Zeitschriften "Deutsche Blätter für Kriegsverletzte" (Leipzig, 15. und 30. Okt. 1915); einzelne Personalbögen ; Sonderabdruck Über Land und Meer, 1915 "Es gibt keine Krüppel mehr!" (Dr. Brettner, Deutsche Verlags- Anstalt, Stuttgart Berlin, S. 10 mit Abbildungen); Heft "Vorläufiges Verzeichnis für Bildungseinrichtungen in Lazaretten" und Genesungsheime (Württ. Landesauschuss für Kriegsinvalidenfürsorge, Stuttgart, S. 12) und Entwurf der Grundsätze für die Berufsausbildung der Kriegsinvaliden in Württemberg, 33 S. ; Merkblätter zu abgeschlossenen Haftpflichtversicherungen von Kriegsinvaliden, Württ. Landesausschuss für Kriegsinvalidenfürsorge, Stuttgart; diverse Firmenangebote Kriegsinvalide einzustellen; sicherheitsverfilmter Grundriss der Betriebswerkstätten der Stuttgarter Verwundeten-Fachschule (Film 1991/157)
1 Bü, 9 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Militärische Bestände 1871-ca. 1920 (Tektonik)
- Behörden und Formationen (Tektonik)
- Kriegsministerium und ihm unterstellte Behörden und Formationen (Tektonik)
- Kriegsministerium (Tektonik)
- Kriegsministerium: Medizinal-Abteilung (Bestand)
- 6 Kranken- und Invalidenfürsorge (Gliederung)
- 6.3 Invalidenfürsorge (Gliederung)