Stadt- und Amtspflege Besigheim (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 447 d
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Amtspflegen, Stadt- und Amtssschreibereien
1700-1811
Inhalt und Bewertung
Vorwiegend Stadt- und Amtspflege-Rechnungen mit Beilagen, 1931 von der Oberamtspflege Besigheim übergeben.
Vorbemerkung von 1954: Die im nachfolgenden Repertorium A 447 d verzeichneten Rechnungen der altwürtt. Stadt- und Amtspflege Besigheim wurden im Jahr 1931 von der Oberamtspflege Besigheim an das Staatsarchiv Ludwigsburg übergeben (vgl. Kanzleiakten des Staatsarchivs Ludwigsburg 985, 31). Nach vorläufiger Ordnung des Bestandes durch den Archivangestellten Hopf erfolgte 1954 die Verzeichnung durch Frl. Lore Herberholz unter Leitung von Reg. Inspektor Bürkle. Der Bestand umfasst 7,4 lfd. m in 286 Bänden bzw. Büscheln. Die neueren Archivalien der Oberamtspflege Besigheim sind in dem Rep. F 334 verzeichnet. Grenzjahr zwischen dem älteren und neueren Bestand ist im allgemeinen 1811. Ludwigsburg, 29. Mai 1954 Dr. W. Grube
Vorbemerkung von 2007: Die württembergischen Amtspflegen verwalteten die Kassen und die Buchführung der Amtskörperschaften. Ihre institutionelle Einrichtung wurde im Jahr 1697 für alle Ämter verbindlich gemacht, nachdem die Rechnungen vorher vielfach von den Stadt- und Amtsschreibern, den Bürgermeistern oder Kellern geführt worden waren. Aufsichtsbehörde war die Landrechnungsdeputation. Vgl. die "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv", 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999, S. 190. Weitere Überlieferungen zu Besigheim finden sich vor allem in folgenden Beständen: A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten; A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten; A 249 Rentkammer: Ämterakten; A 302 Weltliche Ämterrechnungen; A 304 Reskripten- und Berichtsbücher der Bezirksämter; A 319 Besigheim W und G; A 319 L Besigheim W und G; H 101/6 Weltliche Lagerbücher: Oberamt Besigheim. Der Bestand A 447 d Stadt- und Amtspflege Besigheim (286 Bände bzw. Büschel) wurde bis zum Jahr 1969 im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrt. Um das Repertorium von Lore Herberholz von 1954 im Internet zur Verfügung stellen zu können, wurden die Titel im Oktober 2007 unter Anwendung des Computerprogramms Scope durch die Anwärterinnen Stephanie Kurrle und Bianca Nell unter Anleitung der Unterzeichneten neu eingegeben. Der Bestandsumfang beträgt - nach der Verpackung in Archivboxen - 10,2 lfd. m. Stuttgart, im Oktober 2007 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungsverzeichnis:
Bd. Band
betr. betreffend
Bü Büschel
G Geistlich
L Ludwigsburg
lfd. m laufende Meter
Rep. Repertorium
S. Seite
Schr. Schriftstück
vgl. vergleiche
W Weltlich
286 Bände
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ