Rudolf August u. Anton Ulrich, Herzöge zu Brschw. u. Lün., belehnen nach dem Ableben Heinrich Julius v. Kniestedt's den Julius v. Kniestedt, sel. Burchard's v. K. Sohn, als Ältesten, zu Mitbehuf seiner Vettern Friedrich Karl, Levin Otto, Thedel Bode, Heinrich Gottschalk u. Christian Friedrich von Kniestedt, Gebrüder, des letzten Lehnsträgers Heinr. Julius' v. K. Söhne, mit den in Urk. No 169a vom 15. Jan. 1638 gen. Gütern; doch werden die 8 Höfe und 5 Hufen zu Hohenassel z. Zt. von Jakob Burchdorf u. Heinrich Burchdorfs Witwe, Heinrich Hellefachs oder Albers Erben, Hans Heisen's Witwe, Hans von Northeim, Hans Meyers u. Jakob Steins Erben, sowie die 2 Hellefachshöfe zu Burgdorf von der Witwe Heinrich Funke's bewirtschaftet bezw. bewohnt. Bei der Jagd in und vor dem Berelriese ist noch das Asselholz hinzugefügt. Außerdem wird der p. Kniestedt noch belehnt mit der Bauleburg, dem Bedemund, der Mai- u. Herbstbede, Rauchhühnern, der Erbschäferei, Krug-Zinsen u. Gerechtigkeiten, dem dritten Pfennig, der Hagenstolzen-Gerechtsame, der Braugerechtigkeit zu Burgdorf; doch darf der Verkauf sich nur auf die Ortschaften Burgdorf, Berel, Assel u. Nordassel beschränken und dem Amte Lichtenberg nicht weiter präjudizieren, doch soll er frei gegeben werden, wenn sich freiwillige Kaufleute in und außer Landes finden sollten; ferner mit dem vollständigen Untergerichte in dem Dorfe Burgdorf u. Feldmark. ...der gegeben ist in Unser Vestung Wolffenbüttel nach Christi-Geburt 1701 am 24. - Augusti. Orig. mit Unterschrift der Herzöge, das Siegel fehlt. (Vom Rechtsanwalt E. Weichsel in Brschwg. April 1908 geschenkt.)

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Niedersächsisches Landesarchiv
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