Der Kurfürst übersendet dem Hofrat ein Schreiben des Kurfürsten von Mainz d. 3. Mai zur Antwortsentwerfung und erinnert denselben an die Beschleunigung des abzustattenden Berichts in Betreff der Frage quomodo. Der Kurfürst von Mainz zeigt an, dass er, da an der schnellen Entscheidung über jene Frage alles gelegen sei, das anliegende Proponendum der Kurkreisversammlung vorlegen würde, nämlich, ob man nicht einen definitiven Termin zur Verrufung der schlechten Scheidemünze und zur Herbeischaffung eines Surrogats nach dem20-fl.-Fuß in Vereinigung mit den vorliegenden Kreisen festsetzen wolle. Siehe das Proponendum auch in Nr. 863 Nr. 367, 2.
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Der Kurfürst übersendet dem Hofrat ein Schreiben des Kurfürsten von Mainz d. 3. Mai zur Antwortsentwerfung und erinnert denselben an die Beschleunigung des abzustattenden Berichts in Betreff der Frage quomodo. Der Kurfürst von Mainz zeigt an, dass er, da an der schnellen Entscheidung über jene Frage alles gelegen sei, das anliegende Proponendum der Kurkreisversammlung vorlegen würde, nämlich, ob man nicht einen definitiven Termin zur Verrufung der schlechten Scheidemünze und zur Herbeischaffung eines Surrogats nach dem20-fl.-Fuß in Vereinigung mit den vorliegenden Kreisen festsetzen wolle. Siehe das Proponendum auch in Nr. 863 Nr. 367, 2.
AA 0014, 862
AA 0014 Kurköln IX, Münzsachen (AA 0014)
Kurköln IX, Münzsachen (AA 0014) >> 3. Akten >> 3.4. 18. Jahrhundert (bis 1803) >> 3.4.12. April - Juni 1760
1760 Mai 16
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.1. Kurköln (Tektonik)
- 1.1.1.11. Münzsachen (Tektonik)
- Kurköln IX AA 0014 (Bestand)
- 3. Akten (Gliederung)
- 3.4. 18. Jahrhundert (bis 1803) (Gliederung)
- 3.4.12. April - Juni 1760 (Gliederung)