Friedrich Wilhelm Kunde und andere in Burgstädt gegen die Besitzer der Herrschaft Rochsburg wegen der Zahlung von Lehngeld und Leistung der Jagdfrondienste (Privatakte), Bd. 2
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30600 Herrschaft Rochsburg, Nr. H-0032 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: Lit. S, No. 124
30600 Herrschaft Rochsburg
30600 Herrschaft Rochsburg >> 02. Gerichtsbarkeit >> 02.04. Zivilgerichtsbarkeit >> 02.04.01. Streitigkeiten über Dienste und Abgaben
(1680, 1798, 1800, 1807, 1818, 1842) 1843 - 1844
Enthält u. a.: Verzeichnisse über die Kläger und ihre an die Herrschaft Rochsburg zu leistenden Abgaben.- Vergleich von 1807 zwischen Heinrich Wilhelm Ernst und Heinrich Ernst von Schönburg und dem Zeugmacherhandwerk in Burgstädt über die Entrichtung von Lehngeld von dem 1784 erkauften Haus.- Bestätigung des Kaufvertrages zwischen Juliane Emilie Matthäi und Friedrich Wilhelm Reinhold Kunze über ein Haus in Burgstädt 1842.- Repertorium über die beim Amt Zwickau entstandenen Zivil-, Kriminal- und Untersuchungsakten wegen der Herrschaft Rochsburg.- Verzeichnis des eingenommenen Lehngeldes in der Herrschaft Rochsburg von 1680.- Attest der Stadtgerichts Burgstädt über die Modalitäten bei der Zahlung von Lehngeld vom 10. April 1818.
[unbekannt]
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:43 MEZ