Vertrag, aufgerichtet von Konrad, Erzbischof von Mainz und Kurfürst Ludwig von der Pfalz; in der Streitsache zwischen Konrad von Weinsberg und den Reichsstädten Konstanz, Augsburg, Ulm, Eßlingen, Reutlingen, Überlingen, Lindau, Nördlingen, Rotenburg, Schaffhausen, Memmingen, Ravensburg, Rottweil, Schwäbisch Gmünd, Heilbronn, Biberach, Dinkelsbühl, Wimpfen, Windsheim, Weissenburg, Weilderstadt, Pfullendorf, Kaufbeuren, Kempten, Wangen, Isny, Leutkirch, Gingen, Aalen, Bopfingen, Buchhorn, Radolfzell, Diedenhofen und allen anderen schwäbischen Städten, wegen der niedergeworfenen Bürger der Reichsstädte, die Konrad von Weinsberg bei Sinsheim gefangen hatte; Konrad von Weinsberg soll die Gefangenen ledig lassen, nach Ableistung einer Urfehde; auch die abgenommene Habe der Kaufleute soll er wieder herausgeben; die Städte bezahlen an Konrad von Weinsberg 30.000 Gulden; 10.000 Gulden auf "Unserer Lieben Frauen Tag" Lichtmeß, die anderen 10.000 Gulden auf St. Johannestag und die letzten 10.000 Gulden auf St. Michaelstag; die Stadt Weinsberg soll von der Acht gelöst werden und Reichsstadt werden; St. Andreasabend; Pgt. Siegel: Erzbischof von Mainz; Pfalzgraf Ludwig; Konrad von Weinsberg; Städte: Konstanz, Augsburg, Ulm, Eßlingen.