Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart: Personalakten (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 218 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereiche Kultusministerium und Wissenschaftsministerium
1907-1997
Inhalt und Bewertung
Der Bestand EL 218 II war Teil einer Ablieferung des Jahres 2002 (Zugang 2002/74). Er enthält Personalakten des Lehrpersonals und eines ausgewählten Teils der Verwaltungsmitarbeiter, jedoch keine Studentenpersonalakten. Einige wenige Studenten-Personalakten finden sich im Bestand EL 218 I.
Verwaltungsgeschichte: Zur Verwaltungsgeschichte der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird auf das Findmittel zum Bestand EL 218 I Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst: Sachakten verwiesen, sowie auf die folgende Publikation: Nicole Bickhoff, Elke Koch: Abgebrannt und umgezogen: Zur Überlieferung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, in: Zwischen bürgerlicher Kultur und Akademie. Zur Professionalisierung der Musikausbildung in Stuttgart seit 1857, hrsg. Von Joachim Kremer und Dörte Schmidt, Schliengen 2007, S. 61-82 (Forum Musikwissenschaft 2).
Bestandsgeschichte: Der Bestand EL 218 II Hochschule für Musik und Darstellende Kunst: Personalakten war Teil einer Ablieferung des Jahres 2002 (Zugang 2002/74). Er enthält über 600 Personalakten von Lehrern und Dozenten (männlichen und weiblichen Geschlechts) inklusive einiger weniger Akten von Angestellten der Hochschule. Angesichts der sonstigen Überlieferungsverluste und der künstlerischen Bedeutung, die einem nicht geringen Teil des Lehrpersonals zukommt, wurden diese geschlossenen Personalakten aus der Altregistratur komplett ins Staatsarchiv übernommen. Trotz der Kriegszerstörungen des Hochschulgebäudes befanden sich darunter noch Personalakten, die bereits vor der im Jahr 1921 erfolgten Umwandlung des Konservatoriums in die Württembergische Hochschule für Musik begonnen wurden. Sie machen allerdings nur ungefähr 10-20% des Gesamtbestands aus. Diese ältesten Personalakten spiegeln die organisatorische Entwicklung vom Konservatorium zur Musikhochschule wider. Bis 1921 wurden die Dienstverträge des Lehrpersonals mit dem Kuratorium des Königlichen Konservatoriums für Musik in Stuttgart abgeschlossen. Die bei der neuen Hochschule für Musik verbleibenden Lehrkräfte schlossen danach neue Verträge mit dem Württembergischen Musikhochschulverein in Stuttgart ab. Die bislang in der Abteilung B (Dilettantenausbildung) tätigen und nun entlassenen 29 Lehrer und ihre Schüler sammelten sich unabhängig hiervon im Konservatorium für Musik des Vereins zur Förderung der Volksbildung, welches seinen Sitz im Herdweg nahm. Bei der Verstaatlichung der Hochschule für Musik im Jahr 1938 wurden die hauptamtlichen Lehrkräfte in den Staatsdienst übernommen. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Hauptpersonalakten der festangestellten Hochschullehrer (Professoren) im zuständigen württembergischen Kultministerium geführt und gingen mit diesem 1944 unter. Für die Zeit vor 1945 bilden daher die von der Hochschule ins Staatsarchiv Ludwigsburg abgegebenen Personalakten die einzige erhaltene Überlieferung. Für die Zeit nach 1945 befinden sich die Hauptpersonalakten der verbeamteten Hochschullehrer beim Kultus- bzw. Wissenschaftsministerium und wurden/werden von diesen an das für Ministerialakten zuständige Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgeliefert. Sie sind dort Teil des Bestandes EA 3/150. In der Hochschule selbst wurden weiterhin die Nebenpersonalakten der Professoren und Beamten und die Hauptpersonalakten des nicht festangestellten Personals geführt. Da ein großer Teil des Lehrpersonals gleichzeitig künstlerisch tätig war, also enge personelle Verbindungen zwischen der Hochschule und dem Württembergischen Staatstheater bestanden, sind bei Recherchen auch die im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrten Theaterbestände (Beständegruppen E 18 und EL 221) heranzuziehen.
Bearbeitung und Benutzung: Wie oben ausgeführt, handelt es sich bei dem Bestand um denjenigen Teil einer Ablieferung aus dem Jahre 2002, der von den Verwaltungsakten (Sachakten) abgetrennt und als reiner Personalaktenbestand verselbstständigt wurde. Die Erschließung erfolgte unter Anleitung von Dr. Elke Koch durch die Archivangestellte Inge Nesper, die Endredaktion durch die Unterzeichnende. Es wurden auch Einheiten erfasst, bei denen es sich um leere Aktendeckel handelte, teilweise mit variierenden Namensschreibweisen zu vorhandenen Personalakten. Bei der Benutzung des Bestandes ist zu beachten, dass die Personalakten den personenbezogenen Sperrfristen unterliegen. Auch das Findmittel ist teilweise gesperrt. Der Bestand EL 218 II Hochschule für Musik: Personalakten enthält derzeit 629 Archivalieneinheiten. Ludwigsburg, November 2008 Regina Schneider
Der Bestand EL 218 II war Teil einer Ablieferung des Jahres 2002 (Zugang 2002/74). Er enthält Personalakten des Lehrpersonals und eines ausgewählten Teils der Verwaltungsmitarbeiter, jedoch keine Studentenpersonalakten. Einige wenige Studenten-Personalakten finden sich im Bestand EL 218 I.
Verwaltungsgeschichte: Zur Verwaltungsgeschichte der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird auf das Findmittel zum Bestand EL 218 I Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst: Sachakten verwiesen, sowie auf die folgende Publikation: Nicole Bickhoff, Elke Koch: Abgebrannt und umgezogen: Zur Überlieferung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, in: Zwischen bürgerlicher Kultur und Akademie. Zur Professionalisierung der Musikausbildung in Stuttgart seit 1857, hrsg. Von Joachim Kremer und Dörte Schmidt, Schliengen 2007, S. 61-82 (Forum Musikwissenschaft 2).
Bestandsgeschichte: Der Bestand EL 218 II Hochschule für Musik und Darstellende Kunst: Personalakten war Teil einer Ablieferung des Jahres 2002 (Zugang 2002/74). Er enthält über 600 Personalakten von Lehrern und Dozenten (männlichen und weiblichen Geschlechts) inklusive einiger weniger Akten von Angestellten der Hochschule. Angesichts der sonstigen Überlieferungsverluste und der künstlerischen Bedeutung, die einem nicht geringen Teil des Lehrpersonals zukommt, wurden diese geschlossenen Personalakten aus der Altregistratur komplett ins Staatsarchiv übernommen. Trotz der Kriegszerstörungen des Hochschulgebäudes befanden sich darunter noch Personalakten, die bereits vor der im Jahr 1921 erfolgten Umwandlung des Konservatoriums in die Württembergische Hochschule für Musik begonnen wurden. Sie machen allerdings nur ungefähr 10-20% des Gesamtbestands aus. Diese ältesten Personalakten spiegeln die organisatorische Entwicklung vom Konservatorium zur Musikhochschule wider. Bis 1921 wurden die Dienstverträge des Lehrpersonals mit dem Kuratorium des Königlichen Konservatoriums für Musik in Stuttgart abgeschlossen. Die bei der neuen Hochschule für Musik verbleibenden Lehrkräfte schlossen danach neue Verträge mit dem Württembergischen Musikhochschulverein in Stuttgart ab. Die bislang in der Abteilung B (Dilettantenausbildung) tätigen und nun entlassenen 29 Lehrer und ihre Schüler sammelten sich unabhängig hiervon im Konservatorium für Musik des Vereins zur Förderung der Volksbildung, welches seinen Sitz im Herdweg nahm. Bei der Verstaatlichung der Hochschule für Musik im Jahr 1938 wurden die hauptamtlichen Lehrkräfte in den Staatsdienst übernommen. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Hauptpersonalakten der festangestellten Hochschullehrer (Professoren) im zuständigen württembergischen Kultministerium geführt und gingen mit diesem 1944 unter. Für die Zeit vor 1945 bilden daher die von der Hochschule ins Staatsarchiv Ludwigsburg abgegebenen Personalakten die einzige erhaltene Überlieferung. Für die Zeit nach 1945 befinden sich die Hauptpersonalakten der verbeamteten Hochschullehrer beim Kultus- bzw. Wissenschaftsministerium und wurden/werden von diesen an das für Ministerialakten zuständige Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgeliefert. Sie sind dort Teil des Bestandes EA 3/150. In der Hochschule selbst wurden weiterhin die Nebenpersonalakten der Professoren und Beamten und die Hauptpersonalakten des nicht festangestellten Personals geführt. Da ein großer Teil des Lehrpersonals gleichzeitig künstlerisch tätig war, also enge personelle Verbindungen zwischen der Hochschule und dem Württembergischen Staatstheater bestanden, sind bei Recherchen auch die im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrten Theaterbestände (Beständegruppen E 18 und EL 221) heranzuziehen.
Bearbeitung und Benutzung: Wie oben ausgeführt, handelt es sich bei dem Bestand um denjenigen Teil einer Ablieferung aus dem Jahre 2002, der von den Verwaltungsakten (Sachakten) abgetrennt und als reiner Personalaktenbestand verselbstständigt wurde. Die Erschließung erfolgte unter Anleitung von Dr. Elke Koch durch die Archivangestellte Inge Nesper, die Endredaktion durch die Unterzeichnende. Es wurden auch Einheiten erfasst, bei denen es sich um leere Aktendeckel handelte, teilweise mit variierenden Namensschreibweisen zu vorhandenen Personalakten. Bei der Benutzung des Bestandes ist zu beachten, dass die Personalakten den personenbezogenen Sperrfristen unterliegen. Auch das Findmittel ist teilweise gesperrt. Der Bestand EL 218 II Hochschule für Musik: Personalakten enthält derzeit 629 Archivalieneinheiten. Ludwigsburg, November 2008 Regina Schneider
629 Büschel (6,6 lfd. m)
Bestand
Nicole Bickhoff, Elke Koch: Abgebrannt und umgezogen: Zur Überlieferung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, in: Zwischen bürgerlicher Kultur und Akademie. Zur Professionalisierung der Musikausbildung in Stuttgart seit 1857, hrsg. Von Joachim Kremer und Dörte Schmidt, Schliengen 2007, S. 61-82 (Forum Musikwissenschaft 2).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ