Auseinandersetzung der evangelischen Kirche mit dem Nationalsozialismus
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BArch R 58/5701a
Slg. NS-Archiv des MfS/ZB I 1156 A. 1-4; 1157 A. 1-2; 1158 A. 1
BArch R 58 Reichssicherheitshauptamt
Reichssicherheitshauptamt >> R 58 Reichssicherheitshauptamt >> Verfolgung von politischen Gegnern >> Religiöse und weltanschauliche Gemeinschaften >> Christliche Kirchen >> Protestanten
1936-1939
Enthält u.a.:
Predigt des evangelischen Pfarrers Knuth, Dierdorf, mit staatsfeindlichem Inhalt.- Tagesmeldung des Geheimen Staatspolizeiamts, 23. Febr. 1937
Hetze gegen Partei und Staat während einer Wahlversammlung der Bekennenden Kirche am 16. Apr. 1937 in Berlin-Steglitz, Matthäuskirche, durch Pfarrer Middendorf, Schüttdorf bei Hannover.- Berichte des SD-Oberabschnitts Ost, Apr. 1937
Staatsfeindliche Äußerungen von Pastoren der Bekennenden Kirche, u.a. Pastor Niemöller, 9. März 1937
Erfassung von Strafverfahren gegen Geistliche durch den Rat der evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands.- Berichte der SD-Abschnitte Nürnberg und Bayreuth, Nov. 1939
Verhältnis zwischen Oberkonsistorialrat Mahrenholz, Hannover, und dem Reichsministerium für die kirchlichen Angelegenheiten
Durchsuchung der Büroräume des Bruderrats der Bekennenden Kirche in Berlin.- Bericht des Geheimen Staatspolizeiamts und Brief des Pfarrers der Bekennenden Kirche, Müller, Berlin-Dahlem, an den Präsidenten Dr. Werner, 26. Sept. 1939
Verhalten der Partei bei Auseinandersetzungen mit Kirchen, v.a. der Bekennenden Kirche und Deutschen Christen.- Anordnung des Stellvertreters des Führers, 23. Mai 1939
Betreuung von aus der Kirche ausgetretenen Parteigenossen durch Pfarrer der Deutschen Christen (Nationalkirchliche Einigung) in Sachsen.- Berichte des SD-Oberabschnitts Elbe, 1939
Misshandlung des Pfarrers Evers, Immekat, am 30. März 1936 durch SS-Männer (Flugblatt).- Bericht des SD-Oberabschnitts Ost, 28. Mai 1936
Professor Georg Wobbermin, Berlin: "Deutscher Staat und evangelische Kirche", Berlin 1936.- Bericht des SD-Hauptamts, 1. Febr. 1937
Enthält auch:
Entlassung von Rudolf Fischer aus der NSDAP-Kreisleitung Salzwedel wegen Teilnahme an der Misshandlung von Pfarrer Evers, Immekath.- Brief des Vaters an den Stellvertreter des Führers, 18. Mai 1936
Predigt des evangelischen Pfarrers Knuth, Dierdorf, mit staatsfeindlichem Inhalt.- Tagesmeldung des Geheimen Staatspolizeiamts, 23. Febr. 1937
Hetze gegen Partei und Staat während einer Wahlversammlung der Bekennenden Kirche am 16. Apr. 1937 in Berlin-Steglitz, Matthäuskirche, durch Pfarrer Middendorf, Schüttdorf bei Hannover.- Berichte des SD-Oberabschnitts Ost, Apr. 1937
Staatsfeindliche Äußerungen von Pastoren der Bekennenden Kirche, u.a. Pastor Niemöller, 9. März 1937
Erfassung von Strafverfahren gegen Geistliche durch den Rat der evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands.- Berichte der SD-Abschnitte Nürnberg und Bayreuth, Nov. 1939
Verhältnis zwischen Oberkonsistorialrat Mahrenholz, Hannover, und dem Reichsministerium für die kirchlichen Angelegenheiten
Durchsuchung der Büroräume des Bruderrats der Bekennenden Kirche in Berlin.- Bericht des Geheimen Staatspolizeiamts und Brief des Pfarrers der Bekennenden Kirche, Müller, Berlin-Dahlem, an den Präsidenten Dr. Werner, 26. Sept. 1939
Verhalten der Partei bei Auseinandersetzungen mit Kirchen, v.a. der Bekennenden Kirche und Deutschen Christen.- Anordnung des Stellvertreters des Führers, 23. Mai 1939
Betreuung von aus der Kirche ausgetretenen Parteigenossen durch Pfarrer der Deutschen Christen (Nationalkirchliche Einigung) in Sachsen.- Berichte des SD-Oberabschnitts Elbe, 1939
Misshandlung des Pfarrers Evers, Immekat, am 30. März 1936 durch SS-Männer (Flugblatt).- Bericht des SD-Oberabschnitts Ost, 28. Mai 1936
Professor Georg Wobbermin, Berlin: "Deutscher Staat und evangelische Kirche", Berlin 1936.- Bericht des SD-Hauptamts, 1. Febr. 1937
Enthält auch:
Entlassung von Rudolf Fischer aus der NSDAP-Kreisleitung Salzwedel wegen Teilnahme an der Misshandlung von Pfarrer Evers, Immekath.- Brief des Vaters an den Stellvertreter des Führers, 18. Mai 1936
Reichssicherheitshauptamt (RSHA), 1939-1945
Aktenführende Organisationseinheit: II 1133
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.04.20262026, 12:53 MESZ
Hierarchie
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- Inneres, Gesundheit, Polizei und SS, Volkstum (Tektonik)
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- R 58 Reichssicherheitshauptamt (Gliederung)
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