Hendrich Backes, Peter Scheiffkes, Jan tho Dahm, J
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format: K
D 2 Hinsbeck Hinsbeck
Hinsbeck >> Urkunden
1730 April 2, 1740 Januar 8
Regest: Hendrich Backes, Peter Scheiffkes, Jan tho Dahm, Jan Rütten, Geret tho Dam, Jochem Jennen, Goert Mechels, Helwig tho Wevelkoven, Theiß Kermeckers und Aredt tho Dam, Schöffen und Geschworene der Herrlichkeit und des Kirchspiels Hinsbeck, bekunden, daß sie mit Einverständnis des Grafen von Schaesbergh von den in Süchteln wohnenden Eheleuten Hendrick Pimppers und Nesken 200 Klevische Reichstaler geliehen haben. Die Summe soll zur Bezahlung rückständiger Abgaben verwandt werden, was der Gemeinde wegen Hagelschlags, Mißernte und höheren Anschlags in der Landesmartikel nicht möglich war. Die Schuldsumme ist alljährlich auf Andreas oder innerhalb der nächsten 14 Tage, und zwar rückwirkend seit 1717, mit 4 v.H. zu verzinsen. Sie kann ein halbes Jahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zur Bürgschaft für das Kaptial und die rückständigen Zinsen stehen die gesamten Güter des Kirchspiels Hinsbeck. 1740 Januar 8 Hendrich Bießgels aus Süchteln bescheinigt, daß den Eheleuten Hendrich Pimpers und Nießgen Bießgels das Kapital von 200 Reichstalern zurückgezahlt wurde.
Or.Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ