Vereinzelte Rats- und Bürgermeister-Weisungen sowie Bürgerverhörentscheidungen
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Hist. Arch. (I), I-RP-02
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
1624 - 1774
Enthält: u.a. Johann Reinhart von Zweiffell zu Palmstorff und Brucken, Amtmann zu Solingen und Burg, oo Margarete von Zweiffel, verpachten an Peter Hilbertz, oo Bertgen, ihr vom Kloster Altenberg erbgepachtetes Haus zu Solingen vor der neuen Pforte gegenüber dem Land der Windmühle, 1624 (Bl. 1-2); Konsistorium leiht Stadt Geld zur Schuldenablösung bei St. Johann und Cordula zu Köln, 1672 (Bl. 2a); unbefugte Beschwerden des Adolf Lütgens über Bürgermeister und Rat bei landesherrlichen Beamten, 1649 (Bl. 2b); Bürgerschluß: Appellation gegen Bürgermeister und Rat nicht an landesherrliche Beamte richten, sondern an Kanzlei oder Hofgericht, 1684 (Bl. 2c);
Bürgermeister und Ratswahl mit der Weigerung des gewählten Bürgermeisters Clemens Clauberg, die Wahl anzunehmen, 1703 (Bl. 3-7);
Freie und Sattelgüter in Solingen, 1707 (Anlagen fehlen; Bl. 8f); Bürgermeister und Rat ./. Johann Lüneschloß, 1717 (Bl. 10f); Baugenehmigungen u.a. für Heinrich Hartkopf auf dem Wall, 1717-1723 (Bl. 12-22); Grundstücksverkauf mit Wassernutzungsregelung;
Ratsentscheide: Akzise- und Waagegeld-Zahlungen bzw. -Rückstände, -Verpachtung, Zitation zur Bürgereidleistung, Bezahlung von Schulden, Verbot aus der zum Gönrather Hof gehörigen Heide im Clauberg "Heid und Streussel" zu holen, Instandsetzung der Straßen und -gräben (auch Bl. 176, 187), Verbot des Neujahrsschießens in der Stadt, 1729-1742 (Bl. 23-33, 58 u.ö.);
Weigerung des Clemens Bäumer aus Gewissensgründen, den Bürgereid zu leisten; Düsseldorfer Eidesformel, 1743 (Bl. 35-41); Anordnungen anläßlich des Todes des Landesherrn, 1743 (Bl. 41-43); verschiedene Bürgerstreitigkeiten;
Haus-, Grund- und Steueraufnahmeverfahren, 1743 (Bl. 55f); Tabakhandelskonzession (Bl. 62); Verbot des Pflaumenverkaufs wegen drohender Roter Ruhr (Bl. 65, 139); Verbot dem schwachsinnigen Wilhelm Breidbach Branntwein auszuschenken (Bl. 75, 192); Zustand des Schulgartens (Bl. 80); Kriegskosten 1746; Feuerschutzmaßnahmen (Bl. 108, 149); Passierscheine für Fuhrleute und Taxzettel bei Getreide und Mehltransport (Bl. 96, 110, 113); Steuern aufgrund der Häusertax 1747; Nachtwache; Wiedenhof (Bl. 128f, 150); Steuerrückstände: Drohung: Haustüren wegzunehmen (Bl. 152); Entwendung von Steinen aus der Steinkuhle in Clauberg (Bl. 153); Anweisung an Bettelvogt Peter Plümacher zu strengerem Vorgehen (Bl. 161 u.ö.); Wilddieb Jacob Dörner zu Erkrath (Bl. 166-170); Beschwerde über Jugendliche, die sich auf "Wibbelplätzen" treffen 1756 (Bl. 191); Wahl Rosenthals als Nachfolger des verstorbenen Stadtsyndikus Dr. Günther, 1759 (Bl. 198); Kriegssachen; Versteigerung des auf dem Kamp neben dem lutherischen Schulhaus gelegenen Hauses; Quittung des Organisten Johann Wilhelm Berger, 1770 (Bl. 208); falsche Atteste von Bauer Heinrich Ermans aus Leichlingen und Viehhändler Nikolaus Neumann
Bürgermeister und Ratswahl mit der Weigerung des gewählten Bürgermeisters Clemens Clauberg, die Wahl anzunehmen, 1703 (Bl. 3-7);
Freie und Sattelgüter in Solingen, 1707 (Anlagen fehlen; Bl. 8f); Bürgermeister und Rat ./. Johann Lüneschloß, 1717 (Bl. 10f); Baugenehmigungen u.a. für Heinrich Hartkopf auf dem Wall, 1717-1723 (Bl. 12-22); Grundstücksverkauf mit Wassernutzungsregelung;
Ratsentscheide: Akzise- und Waagegeld-Zahlungen bzw. -Rückstände, -Verpachtung, Zitation zur Bürgereidleistung, Bezahlung von Schulden, Verbot aus der zum Gönrather Hof gehörigen Heide im Clauberg "Heid und Streussel" zu holen, Instandsetzung der Straßen und -gräben (auch Bl. 176, 187), Verbot des Neujahrsschießens in der Stadt, 1729-1742 (Bl. 23-33, 58 u.ö.);
Weigerung des Clemens Bäumer aus Gewissensgründen, den Bürgereid zu leisten; Düsseldorfer Eidesformel, 1743 (Bl. 35-41); Anordnungen anläßlich des Todes des Landesherrn, 1743 (Bl. 41-43); verschiedene Bürgerstreitigkeiten;
Haus-, Grund- und Steueraufnahmeverfahren, 1743 (Bl. 55f); Tabakhandelskonzession (Bl. 62); Verbot des Pflaumenverkaufs wegen drohender Roter Ruhr (Bl. 65, 139); Verbot dem schwachsinnigen Wilhelm Breidbach Branntwein auszuschenken (Bl. 75, 192); Zustand des Schulgartens (Bl. 80); Kriegskosten 1746; Feuerschutzmaßnahmen (Bl. 108, 149); Passierscheine für Fuhrleute und Taxzettel bei Getreide und Mehltransport (Bl. 96, 110, 113); Steuern aufgrund der Häusertax 1747; Nachtwache; Wiedenhof (Bl. 128f, 150); Steuerrückstände: Drohung: Haustüren wegzunehmen (Bl. 152); Entwendung von Steinen aus der Steinkuhle in Clauberg (Bl. 153); Anweisung an Bettelvogt Peter Plümacher zu strengerem Vorgehen (Bl. 161 u.ö.); Wilddieb Jacob Dörner zu Erkrath (Bl. 166-170); Beschwerde über Jugendliche, die sich auf "Wibbelplätzen" treffen 1756 (Bl. 191); Wahl Rosenthals als Nachfolger des verstorbenen Stadtsyndikus Dr. Günther, 1759 (Bl. 198); Kriegssachen; Versteigerung des auf dem Kamp neben dem lutherischen Schulhaus gelegenen Hauses; Quittung des Organisten Johann Wilhelm Berger, 1770 (Bl. 208); falsche Atteste von Bauer Heinrich Ermans aus Leichlingen und Viehhändler Nikolaus Neumann
Archivale
Rosenthal
Plümacher, Peter
Günther
Zweiffell zu Palmstorff und Brucken, Johann Reinhart von
Zweiffell, Margarete von
Hilbertz, Peter
Lütgens, Adolf
Clauberg, Clemens
Lüneschloß, Johann
Hartkopf, Heinrich
Bäumer, Clemens
Breidbach, Wilhelm
Dörner, Jacob
Berger, Johann Wilhelm
Ermans, Heinrich
Neumann, Nikolaus
Altenberg
Burg - Amtmann
Düsseldorf
Köln
Leichlingen
Erkrath
Alkohol
Armenwesen
Beamte
Behinderte
Brauchtum
Bürgermeister
Clauberg
Finanzen
Gesundheit
Gewerbe
Jugend
Kriminalität
Landwirtschaft
Militär
Schule
Steuern
Volkskunde
Wiedenhof
Grundbesitz
Rat
Schulden
Soziales
Diebstahl
Baugenehmigung
Nachtwache
Viehhandel
Feuerschutz
Kriegskosten
Seuche
Wall
Waagegeld
Akzise
Windmühle
Bürger
Vogt
Amtmann
Konsistorium
Transportgewerbe
Tabak
Wilddieberei
Bürgereid
Stadtschreiber
Kloster Altenberg
Kanzlei
Hofgericht
Sattelgut
Wassernutzung
Gönrather Hof
Neujahrsschießen
Handelskonzession
Rote Ruhr
Schwachsinn
Getreide
Steinkuhle
Bettelvogt
Wibbelplatz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ