Nachlass Pfarrer Wilhelm Heinrich Niemeyer (Bestand)
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H Niemeyer
Landeskirchliches Archiv Kassel (Archivtektonik) >> Nachlässe
Bestandsbeschreibung: Wilhelm Heinrich Niemeyer wurde am 2. November 1836 in Oberkirchen (Kreis Rinteln) geboren. Er besuchte ab 1864 das Gymansium in der Kreisstadt Rinteln und erhielt dort am 9. April 1868 das Maturitätszeugnis. Am 30. April 1868 wurde er an der Universität Marburg als Student der Theologie eingeschrieben. 1870 bestand er dort das Tentamen. Danach versah der die Stelle des Schulrektors in Großmanndorf. Nach bestandener Prüfung wurde er am 20. März 1872 ordiniert und anschließend als Verweser der Pfarrei Barchfeld (Herrschaft Schmalkalden) eingesetzt. Dort heiratete er N. Ziegler. Am 19. November 1876 wurde Niemeyer die Pfarrei Ronshausen in der Klasse Rotenburg übertragen. Dort war er bis mindestens 1916 tätig.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 07:29 MEZ