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Die kurfürstliche Regierung in Fulda bekundet im Namen Wilhelms
I., Kurfürst und Landgraf von Hessen, Großherzog von Fulda, dass sie
[Johann] Hein...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1801-1840
1819 Januar 11
Ausfertigung, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen zu Fulda den eilften Januar eintausend achthundert neunzehn
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die kurfürstliche Regierung in Fulda bekundet im Namen Wilhelms I., Kurfürst und Landgraf von Hessen, Großherzog von Fulda, dass sie [Johann] Heinrich Opfer aus Langenschwarz ein 145 Ruten und 41 Schuh großes Stück vom herrschaftlichen Baumgarten in Langenschwarz in Erbpacht zu folgenden Bedingungen gegeben hat: 1. Der Kaufpreis betrug 185 Gulden, die Zahlung ist bereits erfolgt. 2. Die jährlichen Abgaben belaufen sich auf 46 Kreuzer Erbzins sowie die anteilige einfache Grundsteuer. Sie sind erstmals 1816 an das Rentamt in Burghaun zu zahlen. 3. Der Erbpächter hat sich am Unterhalt der Flutgräben im Baumgarten zu beteiligen 4. Der Erbpächter hat einen Vegetationszaun zu den Nachbarn hin zu errichten. 5. Baumaßnahmen ohne Einwilligung der Nachbarn sind unzulässig. 6. Das Gartenstück ist der ortsüblichen Lehnsobservanz unterworfen. Der vorliegende Erbbrief ist in zweifacher Form ausgefertigt worden. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. [Johann] Heinrich Opfer ist aufgefordert worden, mit seiner Unterschrift die genannten Vererbungsbedingungen zu bestätigen. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. und 3. Seite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Johann Heinrich / Opfer
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: zur beglaubigung der / unterschrift des Heinrich Opfer / kurfürstlicher rentmeister Rind
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: vidit Koenig)
Vgl. Nr. 2423, Nr. 2424, Nr. 2425 und Nr. 2426.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.