Rede von Wilhelm Simpfendörfer in Mühlacker über aktuelle politische Fragen der Bundes- und Landespolitik
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/14 Bü 53
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/14 Nachlass Wilhelm Simpfendörfer, Kultusminister, CDU-Politiker (* 1888, + 1973)
Nachlass Wilhelm Simpfendörfer, Kultusminister, CDU-Politiker (* 1888, + 1973) >> 3. Im Dienste des Landes Baden-Württemberg >> 3.1 Partei-, Landes- und Bundespolitik
Mühlacker, 10.6.1955
Enthält u.a.:
1) Zur Bundespolitik:
- Einladung von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer durch die sowjetische Regierung nach Moskau
- Abschaffung des Besatzungsstatuts durch die Pariser Verträge
- Kritik an den außenpolitischen Vorstellungen der oppositionellen SDP und von Dr. Dr. Gustav Heinemann
- Außenpolitische Konzeption der Westmächte, besonders der USA und ihre Ausweitung auf die UdSSR und den Ostblock (z.B. Korea-Krieg)
- Schreiben der EVG [Europäische Verteidigungsgemeinschaft], Folgen des Londoner Abkommens
- Herstellung der Souveränität der BRD, Nordatlantische Verteidigungsfront (NATO)
- Lösung der Saarfrage zwischen Deutschland und Frankreich, Saarstatut
- Volksabstimmung im Saargebiet
- Westeuropäische Union im Anschluss an den Brüsseler Pakt von 1948 (Verteidigungsbündnis von Frankreich, England, Belgien und Luxemburg gegen eine Aggression Deutschlands)
- Streichung des gegen Deutschland gerichteten Passus in der Präambel des Brüsseler Pakts, Oktober 1954
- Kritik an außenpolitischer Stellungnahme Erich Ollenhauers unter Hinweis auf Äußerungen von G. F. Kennan, US-amerikanischer Ost-Diplomat
2) Zur Landespolitik:
- Stabilisierung des neugeschaffenen Bundeslandes Baden-Württemberg durch große Koalition
- Beratung der Gemeindeordnung und Kreisordnung des Landesverwaltungs- und Hilfsschulgesetzes
- Beabsichtigte Gemeinde-, Kreis- und Verwaltungsreformen auf demokratisch-bevölkerungsnaher Basis
- Neues Wahlgesetz in Baden-Württemberg: Verbindung von Verhältnis- und Persönlichkeitswahl für die 70 Wahlkreise
1) Zur Bundespolitik:
- Einladung von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer durch die sowjetische Regierung nach Moskau
- Abschaffung des Besatzungsstatuts durch die Pariser Verträge
- Kritik an den außenpolitischen Vorstellungen der oppositionellen SDP und von Dr. Dr. Gustav Heinemann
- Außenpolitische Konzeption der Westmächte, besonders der USA und ihre Ausweitung auf die UdSSR und den Ostblock (z.B. Korea-Krieg)
- Schreiben der EVG [Europäische Verteidigungsgemeinschaft], Folgen des Londoner Abkommens
- Herstellung der Souveränität der BRD, Nordatlantische Verteidigungsfront (NATO)
- Lösung der Saarfrage zwischen Deutschland und Frankreich, Saarstatut
- Volksabstimmung im Saargebiet
- Westeuropäische Union im Anschluss an den Brüsseler Pakt von 1948 (Verteidigungsbündnis von Frankreich, England, Belgien und Luxemburg gegen eine Aggression Deutschlands)
- Streichung des gegen Deutschland gerichteten Passus in der Präambel des Brüsseler Pakts, Oktober 1954
- Kritik an außenpolitischer Stellungnahme Erich Ollenhauers unter Hinweis auf Äußerungen von G. F. Kennan, US-amerikanischer Ost-Diplomat
2) Zur Landespolitik:
- Stabilisierung des neugeschaffenen Bundeslandes Baden-Württemberg durch große Koalition
- Beratung der Gemeindeordnung und Kreisordnung des Landesverwaltungs- und Hilfsschulgesetzes
- Beabsichtigte Gemeinde-, Kreis- und Verwaltungsreformen auf demokratisch-bevölkerungsnaher Basis
- Neues Wahlgesetz in Baden-Württemberg: Verbindung von Verhältnis- und Persönlichkeitswahl für die 70 Wahlkreise
Archivale
Brüssel [B]; Brüsseler Pakt
Moskau [RUS]
Besatzungsstatut
Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG)
Große Koalition; Baden-Württemberg
Hilfsschulgesetz
Landesverwaltungsgesetz
Londoner Abkommen
Pariser Verträge
Saarfrage, -gebiet, -statut
Souveränität der BRD
Verwaltungsreform
Wahlgesetz in Baden-Württemberg
Westeuropäische Union
Westmächte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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