Kläger: Christoph Rantzau (d.J.) zu Quarnbek, Beklagter: Benedict von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen, Amtmann zu Steinburg, Probst zu Preetz, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um die Beleidigung des Christoph Rantzau u. a. durch einen Brief des Benedict von Ahlefeldt, der als Schwiegersohn des Statthalters Heinrich Rantzau in den Streitigkeiten des Christoph Rantzau mit dem Statthalter, dessen Schwager Oswald von der Wisch und Claus von der Wisch u. a. wegen parteilicher Rechtsprechung und wegen des Gutes Marutendorf vermitteln sollte
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Kläger: Christoph Rantzau (d.J.) zu Quarnbek, Beklagter: Benedict von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen, Amtmann zu Steinburg, Probst zu Preetz, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um die Beleidigung des Christoph Rantzau u. a. durch einen Brief des Benedict von Ahlefeldt, der als Schwiegersohn des Statthalters Heinrich Rantzau in den Streitigkeiten des Christoph Rantzau mit dem Statthalter, dessen Schwager Oswald von der Wisch und Claus von der Wisch u. a. wegen parteilicher Rechtsprechung und wegen des Gutes Marutendorf vermitteln sollte
LASH, Abt. 390 Nr. 354
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1594-1608
Enthält: Landgericht 1594-1598, RKG 1598-1608; Verschreibung des Benedict von Ahlefeldt 1583 über 1666 Mark als Rest des Brautschatzes für seine Schwester Dorthe Reventlow (Q 20); Beweisartikel über die Beleidigung des Schack von Ahlefeldt zu Friedrichshof in Dithmarschen durch Benedict von Ahlefeldt, Zeugenaussagen, Bericht der eingesetzten Kommission 1591 (Q 55b; Acta priora, 1.Teil); Brief des Benedict von Ahlefeldt 1594 an den Magister Detherus Mauritius, Pastor und Probst zu Kiel, Schreiben des Balthasar von Ahlefeldt und des Gert Rantzau 1595-1597 (Q 23, Beilagen; Q 44); Zeugenaussage des Claus von Buchwaldt 1598, Quittung des Benedict von Ahlefeldt und Revers 1586 (Q 19, 43); Spruch des Schöppenstuhls Magdeburg ca. 1597 und Gutachten der Juristen-Fakultät Marburg 1601 (Q 22, 45); Auszug aus einer kursächsischen Verordnung über Injuriensachen (Q 23, Beilage)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 315, 340, 349, 508
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ