1294 März 21 (XII. kal. Aprilis Luna XXI.) Swigger, Sohn des + Limbach (dicti Lymbahc), bekundet: Er hatte Bruder Konrad, Mönch in Amorbach, dem Bruder seiner Frau Mye, vom Fünfzehntel des [großen und kleinen] Zehnten in Binswangen (Binzwangen), das er von Abt und Konvent des Benediktinerklosters Amorbach im Bistum Würzburg als Zinslehen besaß und nun an Abt und Konvent von Schöntal verkauft hat, ein Leibgeding von jährlich 2 Eimer (urna) und 4 Viertel Wein Binswanger Dorfmess zu geben. Kloster Schöntal hat diese Verpflichtung übernommen, wofür der A. mit Zustimmung seiner Frau Mye verspricht, dem Kloster von seinem Weinberg gen. Gänsweide (Genseweide) jährlich ebensoviel Wein in die Klosterkelter zu liefern. Siegler: die Edlen [Konrad d.Ä. und d.J.] von Weinsberg (Winsperhc) wegen Siegelkarenz des A. Zeugen: 1) Bruder C. gen. von Weinsberg (Winsperhc), 2) Herr [N], Pleban von [Neckar-]Sulm (Sulme), 3) Wolfram gen. Span, 4) C. gen. von Kochendorf und 5) Bernger Ausf. Perg. - 1 Sg., Pressel Ausschnitt aus einer Urkunde - Rv.: Super quintam partem decime in Binswangen Lit.: Regest in WUB 10 Nr. 4503 S. 228. Bem.: Die Siegler führten ein gemeinsames Siegel.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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