Religionsbeschwerden der Gemeinden Schornsheim, Neuhausen, Rhein-Dürkheim, Mörsch und Ormesheim, Odenkirchen, Neuenkirchen, Neckarsteinach, Landstuhl, Ebermergen, Pyrbaum und Sulzburg
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L 41 a, 1062
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums >> 2.4. Religionswesen >> 2.4.2. Religionsbeschwerden
1744-1771
Enthaeltvermerke: Enthält: Schornsheim: 1764 1764: Klage der evangelischen Gemeinde Schornsheim über die hohen Unkosten der kaiserlichen Lokalkommission zur Untersuchung der Religionsbeschwerden. Beschwerde beim Corpus Evangelicorum über fortdauernde Übergriffe der Katholiken Neuhausen, Rhein-Dürkheim, Mörsch und Ormesheim: 1754-1771 1754: Beschwerden der reformierten Gemeinden beim Corpus Evangelicorum gegen den Bischof v. Worms. Späte Wirkung der Einschaltung des Corpus Evangelicorum 1771: Verschiedene Religionsbeschwerden und Unterstützungsgesuche. Beiträge evangelischer Reichsstände zu den evangelischen Kassen Odenkirchen: 1744-1755 1744: Beschwerde der reformierten Gemeinde Odenkirchen in Kurköln beim Corpus Evangelicorum wegen unterlassener Restitution von Kirche und Schule trotz einer Lokalkommission im Jahre 1710 1752: Nichtbeachtung des Normaljahrs 1624 in Odenkirchen. Restitution im Exekutionsrezeß von 1650 vorgesehen 1754: Andauernde Beschwerden der Gemeinde Odenkirchen. Zusage einer Untersuchung 1765: Vergleichsvorschläge: Anerkennung der reformierten Religionsausübung, Kirchenneubau. Vergleich zwischen der Gemeinde Odenkirchen und den kurkölnischen Kommissaren: Zugeständnis eines Simultaneums Neuenkirchen: 1754-1756 1754: Behinderung der Evangelischen im Dorf Neuenkirchen im Stift Münster. Vorstellung des Corpus Evangelicorum beim Kurfürsten v. Köln als Bischof v. Münster. Keine Anerkennung der evangelischen Rechte in Neuenkirchen durch das Hochstift Münster Neckarsteinach, Darsperg und Grein: 1754-1771 1754: Beschwerde der lutherischen Gemeinden Neckarsteinach, Darsperg und Grein gegen den Freiherrn v. Metternich. Vorstellung des Corpus Evangelicorum beim Kaiser zur Ausführung der Exekution 1765: Erfolglosigkeit der Reichshofratsbeschlüsse, auch durch das Aussterben der Freiherrn v. Metternich. Übergang der Landeshoheit an Kurpfalz. Vorstellung der Gemeinde Neckarsteinach beim Corpus Evangelicorum (Beilagen 1763) 1771: Reichshofratsbeschluß Landstuhl - Heimkirchen: 1756-1771 1756: Religionsbeschwerden der Evangelischen in der freiherrlichen sickingischen Herrschaft Landstuhl (Beilagen 1669-1706). Vorstellung des Corpus Evangelicorum beim Kaiser 1760: Memorial der Gemeinde Heimkirchen in der Herrschaft Landstuhl wegen der Bedrückung des Pfarrers Metzger (Beilagen 1661-1759) 1761: Erneute Vorstellung beim Kaiser. Forderung des Reichshofrats nach eigener Klage der Gemeinde Heimkirchen 1763: Kein Erfolg der Interzession des Corpus Evangelicorum bei den Klagen der Gemeinde Heimkirchen 1764: Keine Möglichkeiten der Gemeinde Heimkirchen zur Führung eines weitläufigen Prozesses 1765: Angriffe gegen den Mandatar der Gemeinde Heimkirchen durch Beamte des Freiherrn v. Sickingen 1767: Weitere Klagen der Gemeinde Heimkirchen beim Corpus Evangelicorum 1770: Memorial der evangelischen Einwohner der Herrschaft Landstuhl Ebermergen: 1756 1756: Memorial des öttingischen Konsistoriums an das Corpus Evangelicorum über den Streit mit dem Deutschen Orden wegen der Besetzung der Pfarre Ebermergen (Beilagen 1755) Pyrbaum und Sulzburg: 1760-1769 1760: Beschwerde der lutherischen Gemeinde Pyrbaum in der Grafschaft Wolfsheim über den begonnenen Klosterbau 1761: Vorstellungen bei der kurbayerischen Reichstagsgesandtschaft 1762: Kein Erfolg durch eine kurbayerische Untersuchungskommission. Einführung eines Simultaneums. Tätlichkeiten bei Prozessionen. Vorstellung des Corpus Evangelicorum beim Kurfürsten v. Bayern 1763: Einschaltung der gräflichen wolfsteinschen Allodialerben in den Religionsstreit in den Herrschaften Pyrbaum und Sulzburg. Weitere Anzeigen der Gemeinden 1765: Reichshofratsbeschluß zugunsten der gräflichen wolfsteinschen Allodialerben im Erbstreit. Keine Abstellung der Religionsbeschwerden 1768: Erneute Beschwerden gegen Prozessionen 1769: Neubesetzung der Pfarre Ebenried in der Herrschaft Pyrbaum
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
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The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archival tectonics)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Archival tectonics)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Archival tectonics)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Archival holding)
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