Siegfried von Türkheim (Dürenkain), Stadtbürgermeister (capitaneus), Heinrich Steinbis, Stadtschultheiß, Bürgermeister und Geschworene der Stadt Esslingen vergleichen sich mit dem Kloster Bebenhausen wegen der Steuer, welche dasselbe von seinen Gütern und Einkünften in Esslingen und dessen Bann und Zehnten zu beziehen hat, dahin, dass diese Steuer zunächst - namentlich infolge des Erwerbs mehrerer Weinberge, so zu Mettingen - auf 9 Pfund Heller erhöht wird, treffen weitere Verabredungen wegen der Erhöhung oder Verminderung der Steuer bei Wechsel im Besitz des Klosters, sichern demselben im Übrigen Freiheit von allen Abgaben und Lasten für ein- oder ausgeschenkte Weine und Früchte usw. zu und nehmen es in ihren Besitz und Schirm.
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Siegfried von Türkheim (Dürenkain), Stadtbürgermeister (capitaneus), Heinrich Steinbis, Stadtschultheiß, Bürgermeister und Geschworene der Stadt Esslingen vergleichen sich mit dem Kloster Bebenhausen wegen der Steuer, welche dasselbe von seinen Gütern und Einkünften in Esslingen und dessen Bann und Zehnten zu beziehen hat, dahin, dass diese Steuer zunächst - namentlich infolge des Erwerbs mehrerer Weinberge, so zu Mettingen - auf 9 Pfund Heller erhöht wird, treffen weitere Verabredungen wegen der Erhöhung oder Verminderung der Steuer bei Wechsel im Besitz des Klosters, sichern demselben im Übrigen Freiheit von allen Abgaben und Lasten für ein- oder ausgeschenkte Weine und Früchte usw. zu und nehmen es in ihren Besitz und Schirm.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 704
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Esslingen
51,0 x 33,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: mehrere kleine Wasserflecken
Aussteller: Konstanz, Offizial
Siegler: Rheineck, Otto von; Kanonikus von Konstanz, Propst von Zurzach (Rinegge); Kosti, Jakob; Hofgerichtsadvokat in Konstanz (curiae causarum constantiae advocatus); Tengen, Konrad von; Hofgerichtsadvokat und Examinator in Konstanz (advocatus et examinator curiae causarum constantiae); Reutlingen, Ludwig von; Generalvikar des Bischofs von Konstanz (vicarius spiritualibus episcopii Constantiae); Wasserer, Konrad; Kanonikus von Konstanz; Ulrich; Erzdiakon von Freising (archediakonus von Freisingen); Johlarii, Johannes; Hofgerichtsadvokat in Konstanz (curiae causarum constantiae advocatus)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 7 Siegel anhängend
Druck: WUB IX., Nr. 3709
Aussteller: Konstanz, Offizial
Siegler: Rheineck, Otto von; Kanonikus von Konstanz, Propst von Zurzach (Rinegge); Kosti, Jakob; Hofgerichtsadvokat in Konstanz (curiae causarum constantiae advocatus); Tengen, Konrad von; Hofgerichtsadvokat und Examinator in Konstanz (advocatus et examinator curiae causarum constantiae); Reutlingen, Ludwig von; Generalvikar des Bischofs von Konstanz (vicarius spiritualibus episcopii Constantiae); Wasserer, Konrad; Kanonikus von Konstanz; Ulrich; Erzdiakon von Freising (archediakonus von Freisingen); Johlarii, Johannes; Hofgerichtsadvokat in Konstanz (curiae causarum constantiae advocatus)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 7 Siegel anhängend
Druck: WUB IX., Nr. 3709
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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