Kläger: Rat der Stadt Kiel, Beklagter: Detlef Brockdorff zu Schrevenborn, königlicher Rat, und Claus Buchwaldt zu Neustadt als Vormünder der Heilwig von Ahlefeldt, geb. Brockdorff, zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Johann Melchior Reinhardt, Lizentiat der Rechte Jacob Streit, Dr. Vitus Erasmus Adelmann, Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Conrad Fabri, Streigegenstand: Streit um eine Schadensersatzforderung wegen Beschädigung des Hauses der Heilwig von Ahlefeldt in der Holstenstraße in Kiel, während der Unruhen 1590
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Kläger: Rat der Stadt Kiel, Beklagter: Detlef Brockdorff zu Schrevenborn, königlicher Rat, und Claus Buchwaldt zu Neustadt als Vormünder der Heilwig von Ahlefeldt, geb. Brockdorff, zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Johann Melchior Reinhardt, Lizentiat der Rechte Jacob Streit, Dr. Vitus Erasmus Adelmann, Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Conrad Fabri, Streigegenstand: Streit um eine Schadensersatzforderung wegen Beschädigung des Hauses der Heilwig von Ahlefeldt in der Holstenstraße in Kiel, während der Unruhen 1590
LASH, Abt. 390 Nr. 194
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1593-1605
Enthält: Landgericht 1593, RKG 1593-1605; Landesfürstliche Mandate von 1585, 1589 über die Bekämpfung der Unruhen (Q 25-26); Vergleich zwischen dem Kieler Rat und Melchior Rantzau zu Arlewatt und Hans Pentz 1590 (Q 11); notarieller Besichtigungsschein über die Schäden an dem Haus 1590 (Q 10); "Forma der Abbitte" (Q 13, BL. 23); Aufstellung der Prozesskosten 1593-1603 (Q 28)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 196 - 197; siehe auch Brinkmann (E I 56)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ