Michael Schölers, Kämmerer und Sälzer der Stadt Werl, seine Frau Elisabeth und ihr Sohn Michael schenken dem Kloster Oelinghausen wegen der Aufnahme ihrer Tochter bzw. Schwester, der Jungfer Susanne, drei Morgen Erblandes. Nach dem Tode der Eheleute soll das Kloster namens der Tochter Erbin aller ihrer beweglichen und unbeweglichen Güter sein. Es soll ein Totengedenken gestiftet werden. Wenn der Sohn Michael den weltlichen Stand annimmt, hat der Bruder seine Schwester im Falle eines Brandes, der Pest oder einer anderen Bedrängnis, die die Klostergemeinschaft trennt, mit Kost und Trank wie ein Bruder zu verpflegen. Weil der Sohn Michael noch ledig ist und es nocht nicht klar ist, ob er Priester im Ordensstand oder Weltgeistlicher wird, ist vereinbart, daß im jenen Fall der Nachlaß unter den Geschwistern geteilt wird.