Willem de Boom, Schultheiß, Michael Josef Grandera
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K/111
G 1 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848
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1762 Juni 30
Regest: Willem de Boom, Schultheiß, Michael Josef Granderath, Pastor, Hennes Dohmes und Peter Pesch, Meistbeerbte, Johann PilGrams, Gereth Kaether, Ercken Biest, Willem Eickes und Johannes Rieps, Schöffen, Joachim Feulles, Meves Oeben, Hendrich Biest, Hieronymus Stevens und Peter Kimpen, Geschworene des Kirchspiels und der Herrlichkeit Grefrath im Amte Krickenbeck, Oberquartier Geldern, bekunden, daß sie zur Bezahlung ihres Anteils an einer am 15. Juni erfolgten Ausschreibung von insgesamt 60 000 Klevischen Reichstalern, in Louisdors oder Kronen zu entrichten, von den Eheleuten Jakob Ryemes und Druytgen 200 Klevische Reichstaler leihen. Das Kapital ist fortan alljährlich am 1. Juli, erstmalig 1763, mit 4 v.H. zu verzinsen. Es kann ein halbes Jahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zur Bürgschaft für die Schuldsumme und die verfallenen Zinsen stehen die gesamten Güter und Einkünfte der Gemeinde Grefrath. Ausgefertigt durch J. Biesten, Sekretär.
Or. Pap. mit dem aufgedrückten Kirchspielssiegel; ein Bogen.
Urkunden
Boom de, Willem
Granderath, Michael Josef (Pastor)
Dohmes, Hennes
Pesch, Peter
PilGrams, Johann
Kaether, Gerret
Biest, Ercken
Eickes, Willem
Rieps, Johannes
Feulles, Jochim
Oeben, Meves
Biest, Hendrich
Stevens, Hieronymus
Kimpen, Peter
Ryemes, Jakob
Ryemes, Druytgen
Biesten, J.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ