Pfarrer von Großaspach
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G 784, Nr. 195
G 784 - Evangelisches Pfarramt Großaspach
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1818-1919
Enthält:
- Wolfgang Friedrich Geß (1847-1850, Pfarrverweser 1850), Schwager des Inspektors des Basler Missionshauses Josenhans und späterer Professor in Göttingen und Generalsuperintendent von Posen (Zitat aus Oehler 1949, 1 S. masch. siehe Bemerkungen)
- Wilhelm Walter (1919-1939), von Fachsenfeld, Nominationsurkunde durch Friedrich Karl, Freiherr von Sturmfeder-Horneck im Schloß Thurn am 24.7.1919, der das formelle Nominationsrecht besitzt.
- Emil Amadeus Traugott Rieke (Pfarrer in Oppenweiler 1876-87, 1877 Pfarrverweser in Großaspach), Ernennungsmitteilung des Dekanatamtes
- Ernst Rudolf Eisenbach (6.8.1850-1877), aus Neuenbürg, Ernennungsbestätigung durch das Konsistorium
- Amtsinstruktionen 1818 (zwei Drucke)
- Wolfgang Friedrich Geß (1847-1850, Pfarrverweser 1850), Schwager des Inspektors des Basler Missionshauses Josenhans und späterer Professor in Göttingen und Generalsuperintendent von Posen (Zitat aus Oehler 1949, 1 S. masch. siehe Bemerkungen)
- Wilhelm Walter (1919-1939), von Fachsenfeld, Nominationsurkunde durch Friedrich Karl, Freiherr von Sturmfeder-Horneck im Schloß Thurn am 24.7.1919, der das formelle Nominationsrecht besitzt.
- Emil Amadeus Traugott Rieke (Pfarrer in Oppenweiler 1876-87, 1877 Pfarrverweser in Großaspach), Ernennungsmitteilung des Dekanatamtes
- Ernst Rudolf Eisenbach (6.8.1850-1877), aus Neuenbürg, Ernennungsbestätigung durch das Konsistorium
- Amtsinstruktionen 1818 (zwei Drucke)
Pfarramt Großaspach
0,5 cm
Sachakte
Wolfgang Friedrich Geß: Von 1850 bis 1864 war Geß theologischer Lehrer in Basel am Missionshaus der Basler Mission. Danach wurde er Professor für Systematische Theologie in Göttingen, ab 1871 in Breslau. 1879 wurde er zum Nachfolger des verstorbenen, seit 1854 amtierenden Generalsuperintendenten in Posen, Friedrich Cranz (1809-1878) berufen. Geß trat sein neues Amt im April 1880 an und leitete bis 1884 als Generalsuperintendent die altpreußische Kirchenprovinz Posen. Ihm folgte Johannes Hesekiel im Amt. In Wernigerode setzte er sich zur Ruhe. Das Hauptwerk des Bibelforschers war das mehrbändige Christi Person und Werk nach 'Christi Selbstzeugniss und den Zeugnissen der Apostel' (1878-1887). Geß ist bekannt als Hauptvertreter der Kenose. Literatur: Friedrich Wilhelm Bautz: Gess, Wolfgang. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 2, Bautz, Hamm 1990, ISBN 3-88309-032-8, Sp. 235-236. Manfred Linz: Geß, Wolfgang Heinrich Christian Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 6, Duncker & Humbolt, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 349 f. (Digitalisat). Christian Tischhauser: Geß, Wolfgang Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 49, Duncker & Humbolt, Leipzig 1904, S. 322-334.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:19 MESZ