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Druckerlaubnis für das von dem köngiglich preußischen Hofrat F. L. v. Reischel verfasste "Schreiben an meinen Freund über das Münchner Theater etc." bzw. "Jakob Klaubaufs [2. bis 6.] Schreiben an seinen Freund ..."
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Druckerlaubnis für das von dem köngiglich preußischen Hofrat F. L. v. Reischel verfasste "Schreiben an meinen Freund über das Münchner Theater etc." bzw. "Jakob Klaubaufs [2. bis 6.] Schreiben an seinen Freund ..."
Kurbayern Bücherzensurkollegium >> 3. Spezialakten des Bücherzensurkollegiums >> 3.2. Zensur innerhalb einzelner Fächer >> 3.2.9. Geistliches und weltliches Theater
1797 - 1799
Enthält u. a.:
Ermahnungen an das Hauptmautamt in München und insbesondere an das Mautamt in Friedberg am Hochzoll, künftig gegen unzensierte Bücher aus dem Ausland strenger vorzugehen und in der Befolgung des Generalmandats [von 1769 August 1] mehr Eifer obwalten zu lassen
Darin:
Manuskripte "Fragment über die Achtung, welche man der öf[f]entlichen Meinung schuldig ist" und "Dramatischer Briefwechsel das Münchner Theater betreffend. Von einem Freunde der Schaubühne. Sechster Brief"; Theaterzettel "Theseus, der frühzeitige Held. Ein heroisches Ballet von der Komposition des Hrn. Legrand, mit Musik von Hrn. Dimmler"
vgl. auch "Bücherzensurkollegium 770"
62 Bl.
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Reischel: [Friedrich Ludwig] v., Hof- und Zensurrat sowie Custos der kf. Hofbibliothek
Dimmler: Anton, Hofmusicus
Legrand: [Wilhelm (?), Musikmeister der kf. Militärakademie]
Friedberg: Mautamt am Hochzoll
München: Hauptmautamt
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.