E Rep. 200-41 Nachlass Alexander Dominicus (Bestand)
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E Rep. 200-41
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: 1. Biographie
Adolf Alexander Eberhard Dominicus wurde am 19. April 1873 in Straßburg geboren. Er besuchte dort das Gymnasium und studierte an den Universitäten Straßburg, Berlin und München Rechtswissenschaften. 1899 bestand er das zweite juristische Staatsexamen und trat 1900 als Regierungsassessor in die Verwaltung des Innern von Elsass-Lothringen ein. Von 1902 bis 1911 war er Beigeordneter der Stadt Straßburg.
Dominicus war von 1911-1920 Oberbürgermeister der Stadt Schöneberg. Im November 1920 wurde er zum unbesoldeten Stadtrat von Groß-Berlin gewählt und im April 1921 zum preußischen Minister des Innern im Kabinett Adam Stegerwald ernannt (bis 7. November 1921). Er war Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP).
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Dominicus Mitglied in kommunalen Verbänden und Vereinen und als Fachschriftsteller für Verwaltungsangelegenheiten tätig.
Von 1926-1933 war er Vorsitzender des Deutschen Luftfahrtverbandes und von 1929-1933 Vorsitzender der Deutschen Turnerschaft.
Seit 1903 war er mit Helene Fehling verheiratet.
1924 wurde er als Stadtältester geehrt.
Alexander Dominicus starb am 18. Oktober 1945 in Freiburg im Breisgau, er ist auf dem Friedhof an der Stubenrauchstr. in Berlin begraben. Nach ihm ist die Dominicusstraße in Schöneberg benannt.
2. Bestandsbeschreibung
Der Nachlass wurde dem Landesarchiv im Mai 1984 vom Kunstamt Schöneberg überge-ben. Er enthält in 37 Archivalieneinheiten und mit einer Laufzeit von 1892-1956 biografisches Material, Korrespondenzen und Unterlagen über die berufliche Tätigkeit in Elsass-Lothringen und aus seiner Zeit als Oberbürgermeister von Schöneberg, als Parlamentarier und Stadtrat in Groß-Berlin und als Preußischer Innenminister.
Berlin, August 2015 / Dezember 2020 Lydia Kiesling / Susanne Knoblich
Adolf Alexander Eberhard Dominicus wurde am 19. April 1873 in Straßburg geboren. Er besuchte dort das Gymnasium und studierte an den Universitäten Straßburg, Berlin und München Rechtswissenschaften. 1899 bestand er das zweite juristische Staatsexamen und trat 1900 als Regierungsassessor in die Verwaltung des Innern von Elsass-Lothringen ein. Von 1902 bis 1911 war er Beigeordneter der Stadt Straßburg.
Dominicus war von 1911-1920 Oberbürgermeister der Stadt Schöneberg. Im November 1920 wurde er zum unbesoldeten Stadtrat von Groß-Berlin gewählt und im April 1921 zum preußischen Minister des Innern im Kabinett Adam Stegerwald ernannt (bis 7. November 1921). Er war Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP).
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Dominicus Mitglied in kommunalen Verbänden und Vereinen und als Fachschriftsteller für Verwaltungsangelegenheiten tätig.
Von 1926-1933 war er Vorsitzender des Deutschen Luftfahrtverbandes und von 1929-1933 Vorsitzender der Deutschen Turnerschaft.
Seit 1903 war er mit Helene Fehling verheiratet.
1924 wurde er als Stadtältester geehrt.
Alexander Dominicus starb am 18. Oktober 1945 in Freiburg im Breisgau, er ist auf dem Friedhof an der Stubenrauchstr. in Berlin begraben. Nach ihm ist die Dominicusstraße in Schöneberg benannt.
2. Bestandsbeschreibung
Der Nachlass wurde dem Landesarchiv im Mai 1984 vom Kunstamt Schöneberg überge-ben. Er enthält in 37 Archivalieneinheiten und mit einer Laufzeit von 1892-1956 biografisches Material, Korrespondenzen und Unterlagen über die berufliche Tätigkeit in Elsass-Lothringen und aus seiner Zeit als Oberbürgermeister von Schöneberg, als Parlamentarier und Stadtrat in Groß-Berlin und als Preußischer Innenminister.
Berlin, August 2015 / Dezember 2020 Lydia Kiesling / Susanne Knoblich
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST