Kreisgemeinden Unna, (Holzwickede), Vlotho, Wittgenstein, Tecklenburg
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 253 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1934 - 1961
Enthält: Unna: Erklärung von Pfarrern der Synode Unna zur Notverordnung des Reichsbischofs vom 4.1.1934; Pfr. Schulte an das Evangelische Konsistorium betr. Hitlergruß im Konfirmandenunterricht, 24.1.1934; Superintendent Philipps, Kamen, an Pfr. Lücking, Präses Koch, betr. Karfreitagsgottesdienst von Bischof Adler in Kamen, kirchlicher Unterricht in Heeren, 20.4.1935 - 26.9.1938; Beschluss der versammelten Pfarrerschaft der Synode Unna zur Erklärung zur geistlichen Leitung, 4.10.1936; Holzwickede (gehört zur Kreisgemeinde Unna): Korrespondenz zwischen dem Evangelischen Konsistorium, dem Presbyterium in Holzwickede, der Stapostelle für den Regierungsbezirk Arnsberg, der Ev. Gemeinde Unna, Pfr. Lücking, dem Reichskirchenminister, Pfr. Heilmann (Gladbeck), Hilfsprediger Dunhölter betr. Überlassung der Kirche für Gottesdienste der Bekenntnisfront, Kirchenkampf in Holzwickede, Auflösung des Presbyteriums, 21.12.1934 - 17.9.1936; Briefwechsel zwischen Pfr. Wilhelm Niemöller und Pfr. Küstermann betr. Darstellung des Holzwickeder Kirchenkampfs, 22.6. und 19.7.1949; Berichte über Verriegelung der Kirche durch Deutsche Christen am 15. und 22.3.1936; Vlotho: Erklärung von Pfarrern der Synode Vlotho zur Notverordnung des Reichsbischofs vom 4.1.1934; Pfr. von Pawel-Rammingen an Pfr. Lücking betr. Nichtanerkennung seiner Versetzung nach Herten, Beihilfen des Pfarrernotbundes, 4.5. - 8.6.1934; Anzeige von Pfr. Oberwelland wegen der Zerstörungen an seinem Dienstwohngebäude in der Nacht zum 23.12.1934; Pfr. D. Kolfhaus: Leitsätze zu den Fragen nach der Einheit der Kirche, Mai 1936; Einspruch des Synodalvorstandes des Kirchenkreises Vlotho gegen die Umwandlung von ev. Volksschulen in Gemeinschaftsschulen, 28.2.1938; Wittgenstein: Wort der Leitung der Bekennenden Kirche "An die ev. Christenheit und an die Obrigkeit in Deutschland". Schreiben von Pfr. Pabst, Schwarzenau, an den Westfälischen Bruderrat, Pfr. Lücklng betr. Nichtverlesung dieses Wortes, 24.8.1936; Korrespondenz Superintendent Hoffmann mit dem Westfälischen Bruderrat betr. Stellungnahme zum Vorwurf der Irrlehre, 28.11.1936; P. Halaski, Wunderthausen, an Präses Koch betr. Schreiben Halaskis an Dr. Werner und P. Steil betr. Kritik an Dr. Werners Verordnungen, (in Anlage), 5.5.1939; Briefwechsel zwischen Superintendent Kressel und Pfr. Wilhelm Niemöller betr. Abschriften von Manuskripten zum Wittgensteiner Kirchenkampf, in Anlage: Protokoll der 2. Tagung der Bekenntniskreissynode Wittgenstein am 17.8.1936; Leitsätze zur Leitung der Kirche unter dem Wort; Beschlüsse des Kreis-Bruderrates Wittgenstein vom 22.10.1936, 8. und 9.12.1961
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ