Strafsachen gegen Teilnehmer an Zusammenstößen zwischen Mitgliedern des Roten Frontkämpferbundes und des Reichsbanners mit Angehörigen der NSDAP, des Stahlhelms, des Jungdeutschen Ordens und des Werwolfs in Bochum, Gerthe, Herne, Langendreer und Recklinghausen in den Jahren 1925 und 1926
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 84a, Nr. 52151
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.04 Kämpfe gegen nationalsozialistische Organisationen >> 04.03.05.06.04.12 Westfalen
(1903) 1925 - 1932
Enthält u. a.:
- Zeitungsausschnitte, darunter "Justizministerium und Unrechtsprechung in Preußen" aus: Westfälische Allgemeine Volkszeitung (Dortmund) 1925 Nr. 265 vom 12. Nov.
- Anklageschriften des Oberstaatsanwalts in Bochum gegen den sozialdemokratischen Gewerkschaftssekretär Theodor Dahm in Bochum u. a., Nov. 1925, gegen den Gemeindearbeiter Heinrich Barth und andere Kommunisten in Altenbochum, Nov. 1925, gegen den Arbeiter Eugen Nockemann und andere Kommunisten in Bochum, Nov. 1925, gegen den Former Hermann Pietzka und andere Kommunisten in Bochum, April 1926 sowie Nachtragsanklageschriften, April und Mai 1926, gegen die Mitglieder der Roten Jungfront Arbeiter Wilhelm Vaupel und Emil Gölzenleuchter in Bochum, April 1926, gegen den Former Hermann Pietzka und andere Kommunisten in Bochum, April 1926 sowie Nachtragsanklagen, Mai 1926 gegen den Bergmann Heinrich Fischer und andere Kommunisten in Gerthe, Mai 1926, gegen den Dreher Reinhard Ellmer und andere Mitglieder des "Reichsbanners" in Bochum, Mai 1926, gegen den Bergmann August Stark und andere Kommunisten in Gerthe, Mai 1926, gegen den Schlosser Wilhelm Lubetzke und andere Mitglieder des "Reichsbanners" in Bochum, Mai 1926, gegen den Bergmann August Stark und andere Kommunisten in Gerthe, Mai 1926, gegen den Schlosser Wilhelm Lubetzke und andere Mitglieder des "Reichsbanners" in Herne, Mai 1926, gegen den Kraftfahrer Max Weber und andere Mitglieder des "Werwolf" in Bochum, Mai 1927
- Urteile des erweiterten Schöffengerichts in Bochum gegen Dahm u. a., März 1926, gegen Barth u. a., Jan. 1926, gegen Pietzka u. a., Juni 1926, gegen Vaupel und Gölzenleuchter, Juli 1926, gegen Pietzka u. a., Juli 1926, gegen Ellmer u. a., Aug. 1926, gegen Weber u. a., Juni 1927, gegen den Bergmann Paul Gerchs in Langendreer, Nov. 1925, gegen den "Reichsbanner"-Führer Buchhändler Karl Schulz in Bochum, April 1926
- Urteil des erweiterten Schöffengerichts II in Bochum gegen Nockemann u. a., Jan. 1926
- Urteil des Landgerichts in Bochum (Berufungsinstanz) gegen Ellmer u. a., Febr. 1927
- Urteile des erweiterten Schöffengerichts in Recklinghausen gegen Lubetzke u. a., Aug. 1926, gegen den Büroangestellten Heinrich Wenners u. a. in Recklinghausen, Okt. 1925.
Enthält auch:
- Urteile des Reichsgerichts, Revisionsinstanz gegen den Möbelhändler Gustav Haase in Hettstedt (Südharz), Okt. 1903, wegen Beleidigung des Bürgermeisters Hoopmann und gegen den Arbeiter Franz Straube in Pillau, April 1912, wegen Beleidigung und Körperverletzung.
- Zeitungsausschnitte, darunter "Justizministerium und Unrechtsprechung in Preußen" aus: Westfälische Allgemeine Volkszeitung (Dortmund) 1925 Nr. 265 vom 12. Nov.
- Anklageschriften des Oberstaatsanwalts in Bochum gegen den sozialdemokratischen Gewerkschaftssekretär Theodor Dahm in Bochum u. a., Nov. 1925, gegen den Gemeindearbeiter Heinrich Barth und andere Kommunisten in Altenbochum, Nov. 1925, gegen den Arbeiter Eugen Nockemann und andere Kommunisten in Bochum, Nov. 1925, gegen den Former Hermann Pietzka und andere Kommunisten in Bochum, April 1926 sowie Nachtragsanklageschriften, April und Mai 1926, gegen die Mitglieder der Roten Jungfront Arbeiter Wilhelm Vaupel und Emil Gölzenleuchter in Bochum, April 1926, gegen den Former Hermann Pietzka und andere Kommunisten in Bochum, April 1926 sowie Nachtragsanklagen, Mai 1926 gegen den Bergmann Heinrich Fischer und andere Kommunisten in Gerthe, Mai 1926, gegen den Dreher Reinhard Ellmer und andere Mitglieder des "Reichsbanners" in Bochum, Mai 1926, gegen den Bergmann August Stark und andere Kommunisten in Gerthe, Mai 1926, gegen den Schlosser Wilhelm Lubetzke und andere Mitglieder des "Reichsbanners" in Bochum, Mai 1926, gegen den Bergmann August Stark und andere Kommunisten in Gerthe, Mai 1926, gegen den Schlosser Wilhelm Lubetzke und andere Mitglieder des "Reichsbanners" in Herne, Mai 1926, gegen den Kraftfahrer Max Weber und andere Mitglieder des "Werwolf" in Bochum, Mai 1927
- Urteile des erweiterten Schöffengerichts in Bochum gegen Dahm u. a., März 1926, gegen Barth u. a., Jan. 1926, gegen Pietzka u. a., Juni 1926, gegen Vaupel und Gölzenleuchter, Juli 1926, gegen Pietzka u. a., Juli 1926, gegen Ellmer u. a., Aug. 1926, gegen Weber u. a., Juni 1927, gegen den Bergmann Paul Gerchs in Langendreer, Nov. 1925, gegen den "Reichsbanner"-Führer Buchhändler Karl Schulz in Bochum, April 1926
- Urteil des erweiterten Schöffengerichts II in Bochum gegen Nockemann u. a., Jan. 1926
- Urteil des Landgerichts in Bochum (Berufungsinstanz) gegen Ellmer u. a., Febr. 1927
- Urteile des erweiterten Schöffengerichts in Recklinghausen gegen Lubetzke u. a., Aug. 1926, gegen den Büroangestellten Heinrich Wenners u. a. in Recklinghausen, Okt. 1925.
Enthält auch:
- Urteile des Reichsgerichts, Revisionsinstanz gegen den Möbelhändler Gustav Haase in Hettstedt (Südharz), Okt. 1903, wegen Beleidigung des Bürgermeisters Hoopmann und gegen den Arbeiter Franz Straube in Pillau, April 1912, wegen Beleidigung und Körperverletzung.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Justizverwaltung und Rechtspflege (Tektonik)
- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.04 Kämpfe gegen nationalsozialistische Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.04.12 Westfalen (Gliederung)