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Herold, Bischof von Würzburg, bestätigt einen zwischen dem Stift Neumünster zu Würzburg und der Abtei Bronnbach abgeschlossenen Vertrag, wonach ersteres der Abtei den Zehnten zu Thietenhusen (i. e. zu Kupprichhausen) gegen einen Jahreszins überläßt.
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Herold, Bischof von Würzburg, bestätigt einen zwischen dem Stift Neumünster zu Würzburg und der Abtei Bronnbach abgeschlossenen Vertrag, wonach ersteres der Abtei den Zehnten zu Thietenhusen (i. e. zu Kupprichhausen) gegen einen Jahreszins überläßt.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 1. 794-1299
1170
Urkunden
Siegler: Bischof Herold von Würzburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel aufgedr., etwas besch., eingenäht
Vermerke: Auf der Rückseite links oben in der Mitte: "De decimis in Meisenheim", rechts davon: "De decimis in Kubrichhusen, Meysenhem et Goldberck", rechts in der Mitte: "Kuperhusen", links unter der Mitte (von neuerer Hand): "Kuprichausen ist ein dorff, Tiettenhau
Besonderheiten: Original und Transsumpt. Kopie in Kopiar B: StAWt-R Lit. A. Nr. 436, fol. 57 u. Nr. 435. fol. 214.
Druck: Aschbach, WUB, 10 f. Vgl. Johanek, Siegelurkunde Nr. 30 Regest: Scherg, Bronnbach, Nr.7.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.