Kauf-/Rentenbrief
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B-KR, Kauf- und Rentenbriefe Nr. 30
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1501-1600
29. Juli 1591
Vor dem Offizialat des Hofes zu Münster verkauften die Eheleute Gerhardt und Catharina Schluter, Eingesessene des Dorfes Senden, Stift Münster, dem Lubbert Wulffers und seiner Frau Margareta, Eingesessene des Dorfes Senden, einen Placken oder Stück Land, 28 Fuß lang und breit, im Dorf Senden, zwischen "Gezimmer unnd hoffen" des Bernhardt Schreibers im Süden, Nicolauß Hulswen im Westen, o. g. Verkäufern im Norden und einer Behausung im Osten.
Perg.Urk., Siegel des o. g. Hofes (nur noch Reste), Unterschrift der Eheleute Gerth Sluter und Tryne Sluter.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen:
Gwalter Hane und Conradt Stuvius, Diener des o. g. Hofes.
Gwalter Hane und Conradt Stuvius, Diener des o. g. Hofes.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ