Georg Weickmann von Hetschwang ("Hewschwanngen") [Gde. Bibertal/Lkr. Günzburg] bekennt, dass ihm die Meisterin Barbara Rot und der Konvent des Sammlungsklosters ("des gotzhawß in der Sambunng") in Ulm [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26] mit Zustimmung ihrer Pfleger, der Ulmer Ratsherren Bernhard Besserer und Konrad Rentz, auf Lebenszeit ein Lehen des Klosters in Silheim ("Sulhain") [Gde. Bibertal/Lkr. Günzburg] verliehen haben. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten. Seine Rechte daran oder einzelne Zugehörungen darf er weder verkaufen noch verpfänden. Er hat davon jedes Jahr 7 Imi Getreide Ulmer Maß, 100 Eier, 2 Gänse, 6 Hühner, 1 Fastnachtshuhn, 15 Schilling Heugeld und 10 Käse oder für jeden Käse 4 Heller nach Ulm zu liefern. Nach seinem Tod fällt das Lehen wieder an das Kloster zurück.