Hans Schneider zu Winklsaß, seine Frau Magdalena, und seine Kinder Hans Pader zu Lauterbach, Ulrich Schneider zu Allersdorf und Barbara Schneider zu Winklsaß erklären, nach getroffenem Vergleich mit Matthäus Pälver zu Günzenhofen keine Forderungen auf das Gut Englstal zu besitzen. S: Matthäus Gaunkofer, Klosterrichter zu Rohr;
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Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 396
KU Rohr F 22
Kloster Rohr Urkunden
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1489 April 26
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an Pergamentstreifen angehängt, S und Streifen fehlen.
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt
Originaldatierung: geschehen nach Cristi unsers herren gepurt tausent vierhundert und in dem newnundachtzigsten jar an sonntag nach sannd Gorign tag.G
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1489
Monat: 4
Tag: 26
Äußere Beschreibung: 16,6 x 27,8 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt
Originaldatierung: geschehen nach Cristi unsers herren gepurt tausent vierhundert und in dem newnundachtzigsten jar an sonntag nach sannd Gorign tag.G
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1489
Monat: 4
Tag: 26
Äußere Beschreibung: 16,6 x 27,8 cm
Schneider: Hans, zu Winklsaß
Schneider: Magdalena, zu Winklsaß, Frau von Hans
Pader: Hans, zu Lauterbach, Sohn von Hans Schneider
Schneider: Ulrich, zu Allersdorf, Sohn von Hans
Schneider: Barbara, zu Winklsaß, Tochter von Hans
Pälver: Matthäus, zu Günzenhofen
Gaunkofer: Matthäus, Klosterrichter zu Rohr
Winklsaß (Gde. Neufahrn i.NB, Lkr. Landshut)
Lauterbach (Ober- und Niederlauterbach, Gde Wolnzach, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
Allersdorf (Gde. Schierling, Lkr. Regensburg)
Günzenhofen (Gde. Langquaid, Lkr. Kelheim)
Englstal
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim): Richter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ