Mainz, 1563.07.01. Vor Herrn Johan Kolb, der Rechten Dr., einem weltlichen Richter zu Mainz, verkaufen Wolf Silbernagel und seine Ehefrau Katharin an Dekan und Kapitel von St. Moritz in Mainz und ihre Präsenz zu Erbe 1 fl. Mainzer Währung (zu 24 Albus) Wiederkaufsgült, fällig auf Johanni Baptist, für 20 fl. und verlegen zu Unterpfand ihre Behausung an der Gaupforte (Angrenzer: oben Kaspar Meuter, unten Jorg Reitz, Baumeister), zinst 15 Albus an St. Stephan. Bei Wiederkauf vierteljährige Kündigung. Zeugen: Wolf Ostheimer, Schneider, und Henrich Wolff, "wegsetzer", beide Bürger zu Mainz. S. des Richters. "Geschehen donnerstag den ersten Julii anno funffzehenhundert sechzig vnd drei".
Vollständigen Titel anzeigen
Mainz, 1563.07.01. Vor Herrn Johan Kolb, der Rechten Dr., einem weltlichen Richter zu Mainz, verkaufen Wolf Silbernagel und seine Ehefrau Katharin an Dekan und Kapitel von St. Moritz in Mainz und ihre Präsenz zu Erbe 1 fl. Mainzer Währung (zu 24 Albus) Wiederkaufsgült, fällig auf Johanni Baptist, für 20 fl. und verlegen zu Unterpfand ihre Behausung an der Gaupforte (Angrenzer: oben Kaspar Meuter, unten Jorg Reitz, Baumeister), zinst 15 Albus an St. Stephan. Bei Wiederkauf vierteljährige Kündigung. Zeugen: Wolf Ostheimer, Schneider, und Henrich Wolff, "wegsetzer", beide Bürger zu Mainz. S. des Richters. "Geschehen donnerstag den ersten Julii anno funffzehenhundert sechzig vnd drei".
U / 1563 Juli 1 / I
R.
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
01.07.1563
St. Moritz Mainz
Ausfertigung. Perg. S. beschädigt.
Urkunden
Kolb, Johann
Meuter, Kaspar
Ostheimer, Wolf
Reitz, Jorg
Silbernagel, Katharin
Silbernagel, Wolf
Wolff, Henrich
Mainz
Mainz
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ