Abt. 47.20 Universitäts-Frauenklinik (Bestand)
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Abt. 47.20
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867 >> Abt. 47 Christian-Albrechts-Universität Kiel
1805-1993
Enthält: Haupt- und Aufnahmebücher; Patientinnenakten; Journale; Verwaltungsunterlagen
Geschichte des Bestandsbildners: Der Ursprung der Universitäts-Frauenklinik (Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten) geht auf das Jahr 1805 zurück, als auf dem Klosterkirchhof in Kiel ein Gebärhaus mit Hebammenlehranstalt eingerichtet wurde. Bedingt durch den starken Zulauf bezog die Anstalt schon 1810 ein größeres Gebäude am Fleethörn. 1862 erfolgte der Umzug in einen Neubau bei den Akademischen Heilanstalten. Ursprünglich nur Gebäranstalt wurde die Klinik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts um die Gynäkologie erweitert. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Klinikgebäude starke Bombenschäden. Ein Großteil des Klinikbetriebes war nach Grömitz und in einen Hochbunker in Kiel sowie in das Städtische Krankenhaus in Schleswig ausgelagert worden. Nach dem Krieg wurde die Klinik wieder aufgebaut und in den Folgejahren erweitert.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden 2013 von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des UKSH an das Landesarchiv Schleswig-Holstein abgegeben.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs Schleswig-Holstein, Abteilungsbezeichnung und Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 47.20 Nr. 50
Geschichte des Bestandsbildners: Der Ursprung der Universitäts-Frauenklinik (Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten) geht auf das Jahr 1805 zurück, als auf dem Klosterkirchhof in Kiel ein Gebärhaus mit Hebammenlehranstalt eingerichtet wurde. Bedingt durch den starken Zulauf bezog die Anstalt schon 1810 ein größeres Gebäude am Fleethörn. 1862 erfolgte der Umzug in einen Neubau bei den Akademischen Heilanstalten. Ursprünglich nur Gebäranstalt wurde die Klinik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts um die Gynäkologie erweitert. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Klinikgebäude starke Bombenschäden. Ein Großteil des Klinikbetriebes war nach Grömitz und in einen Hochbunker in Kiel sowie in das Städtische Krankenhaus in Schleswig ausgelagert worden. Nach dem Krieg wurde die Klinik wieder aufgebaut und in den Folgejahren erweitert.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden 2013 von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des UKSH an das Landesarchiv Schleswig-Holstein abgegeben.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs Schleswig-Holstein, Abteilungsbezeichnung und Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 47.20 Nr. 50
299 (Stand: 12.07.2023) lfd. M.
Bestand
Literatur: - Walter Jonat, Christian Andree, Thoralf Schollmeyer: Universitäts-Frauenklinik Kiel und Michaelis-Hebammenschule 1805-2005. Eine medizinhistorische Studie zum 200-jährigen Bestehen. Stuttgart/New York 2005. - Chronik der Kieler Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule 1805-1995-eine medizinhistorische Studie zum 190jährigen Bestehen. Hrsg. von Kurt Semm. Kiel 1995 - Kurt Semm, Monika Weichert-von Hassel: Universitäts-Frauenklinik Kiel-ihre Bedeutung für die Frauenheilkunde 1805 bis 1985. Eine medizinhistorische Studie zum 180jährigen Bestehen. Kiel1985. - Die Kieler Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule 1805-1980. Eine medizinhistorische Studie zum 175jährigen Bestehen. Erweiterte Ausgabe der Studie von E. Philipp und G. Hörmann. Hrsg von Kurt Semm. Kiel 2000
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
26.01.2026, 9:51 AM CET