Grapschen im Schwimmbad - Ist die Angst vor Flüchtlingen berechtigt?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160124/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
4. August 2016
Sommer, Sonne, knappe Bikinis und volle Schwimmbäder. Mit Ferienbeginn stellt sich die Frage nach sexuellen Übergriffen von Flüchtlingen neu. Aber ist die Angst wirklich berechtigt? Einem 10-jährigen Mädchen soll im Strudelbecken das Bikini-Oberteil weggezogen worden sein. Einer 11-Jährigen wurde offenbar an den Po gefasst, einer 14-Jährigen in den Schritt. Sexuelle Übergriffe im städtischen Freibad von Kirchheim/Teck im Kreis Esslingen. Einer der mutmaßlichen Täter wurde gefasst: ein Flüchtling. Die Ereignisse haben nicht nur die Kirchheimer Bevölkerung aufgewühlt, sondern auch das Bad bundesweit in die Schlagzeilen gebracht und Diskussionen ausgelöst. Aus Offenburg berichtet Maike S.: "Er hat die Kinder über eine Stunde lang mehrfach begrapscht, an sich gezogen und einer meiner Töchter sogar das Bikini-Oberteil heruntergerissen." Der Täter soll ein 30-jähriger Flüchtling gewesen sein. Gibt es mehr sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern? Das Innenministerium sagt: nein. Woher kommt dann die Angst?
0'05
Audio-Visuelle Medien
Hochadel-Rostan, Carmen; Landratsamt Ludwigsburg
Klumpp, Manfred; Polizist
Sepeur, Uwe; Bademeister
Shalghin, Aiham; Schwimmlehrer, Bademeister
Stark, Karin; Polizistin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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