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Korrespondenz von Hermine, Reuß, ältere Linie, Prinzessin an Unbekannt
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Autographensammlung van Endert/Engelmann, HHI.2016.G.1001.598
HHI.SLG van Endert/Engelmann Autographensammlung van Endert/Engelmann
Autographensammlung van Endert/Engelmann >> Archivalie – Korrespondenz
1923
Transkription:
DOORN den 18. Januar 1923
Sehr verehrter Herr Kaufmann,
Heute, einem jetzt wehmü-
tigem Erinnerungstage,
gelangte Ihre interessante
Sendung in unsere
Hände und erfreute
sehr. Haben Sie herz-
lichen Dank dafür und
besonders für Ihre
herzerfrischenden treuen
und warmen Worte, Ihr
unermüdliches Wirken
für die Heilige Sache
des geliebten Vaterlandes.
Mich als Frau berührt
natürlich die Treue
und Liebe zum ge-
liebten Kaiser dessen
Leben zu erhalten und
zu bereichern meine
hohe schöne Aufgabe
geworden ist- (berührt)
besonders sympatisch.
Wenn einer dann ver-
dient er alle ihre
entgegengebrachte Liebe
und Treue.
Ich lege Ihnen zur
Erinnerung ein kleines
Bild von meiner
kleinen Heimat und mir
bei. Sie sollen uns doch
wenigstens im Bilde kennen
lernen! Vielleicht findet
sich ein Platz in Ihrer
deutschen Ecke in Ihrem
sicher gemütlichen Heim!
Mit besten Grüssen vom
Kaiser und mir
Hermine
Kaiserin und Königin
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.