Wilhelm Dauner von Bernstadt ("Bernstatt") [Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Oberrichter und Ratsherr in Ulm Daniel Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm] für 9 Jahre ein Feldlehen in Bernstadt verliehen hat. Dazu gehören 7 Jauchert Äcker. Für die Belehnung hat er 6 Gulden als Handlohn entrichtet. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jedes Jahr 8 Imi Fesen und 8 Imi Hafer nach Ulm zu liefern. Außerdem wird er die Äcker und Krautgärten des Dieners der Familie Besserer auf deren Schloss in Bernstadt bebauen und für die Herrschaft jährlich fünf Fuhren verrichten. Bei Bedarf soll er auch noch weitere Fuhren unternehmen, erhält dafür dann aber den üblichen Lohn. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach Ablauf der 9 Jahre fällt das Lehen an die Herrschaft zurück.