Im Twitter-Gewitter - Wie die Polizei Gerüchte pariert
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170029/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
2. März 2017
Ein Mann fährt in Heidelberg mit dem Auto in eine Fußgängergruppe. Kurz danach heißt es auf Facebook und Twitter, die Polizei verbreite Lügen. Die Beamten wehren sich.
Zwei Stunden nach der Tat kursieren im Internet schon erste Gerüchte: Der Fahrer des Autos sei ein Flüchtling, schreiben Nutzer auf Facebook und Twitter. Die Polizei sage nicht die ganze Wahrheit. Und bei Youtube werden verschiedene Videos hochgeladen, die zeigen, wie Polizisten den Tatverdächtigen stellen. Die Internet-Maschinerie läuft, sie ist kaum zu kontrollieren.
Am Wochenende habe die zuständige Polizei in Mannheim mehr als tausend Tweets und Kommentare bekommen, sagt Polizeisprecher Norbert Schätzle. Einige Posts waren auch beleidigend und rassistisch. Gegen die Schreiber will die Polizei nun ermitteln. Twitter und Facebook stellen die Beamten vor neue Herausforderungen.
Zwei Stunden nach der Tat kursieren im Internet schon erste Gerüchte: Der Fahrer des Autos sei ein Flüchtling, schreiben Nutzer auf Facebook und Twitter. Die Polizei sage nicht die ganze Wahrheit. Und bei Youtube werden verschiedene Videos hochgeladen, die zeigen, wie Polizisten den Tatverdächtigen stellen. Die Internet-Maschinerie läuft, sie ist kaum zu kontrollieren.
Am Wochenende habe die zuständige Polizei in Mannheim mehr als tausend Tweets und Kommentare bekommen, sagt Polizeisprecher Norbert Schätzle. Einige Posts waren auch beleidigend und rassistisch. Gegen die Schreiber will die Polizei nun ermitteln. Twitter und Facebook stellen die Beamten vor neue Herausforderungen.
0'04
Audio-Visuelle Medien
Schätzle, Norbert; Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim
Mannheim MA; Polizei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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