Jakob Wagner, wohnhaft zu Hettingen (Haettingen), verkauft an die ehrbaren Hanslen Zamm und Hans Agker, Pfleger der Kapelle U. L. Frau und des heiligen Michael zu Gammertingen (Gamertingen), für 24 Pfund Heller Landeswährung, die der Aussteller erhalten hat, 1 Pfund Heller Landeswährung ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini, 8 Tage vorher oder nachher aus der Schwindelwiese zu Hettingen, in welcher der Brunnen ist (Begrenzung: Braittwiesen; Gammertinger Steig), die 1 Mannsmahd [groß] und ganz Eigentum des Ausstellers ist und woraus 3 Pfennige als Zehnt gehen Dorsualvermerk: Hans Hegner vnd Hans Ackher 1 Pfund [15. Jh.], Diß 1 Pfund Heller Zinß gebet vitz Ludwig vnd Hans Kretener zu Veldhusen vff Martini [um 1500], modo Hanns Krettler Anno [15]47 ernewertt, verzinst Jezunder Matheus Wolffer von Veldthausen Inhallt der Newerung, so in Anno [15]69 beschehen, verzinst der zeit bei ernewerung des Aischrodels 1644 Marte Wochner zu Höttingen vnd Marte Steinhart zu Kettenackher, Aniezt sein Inhaber Matheis Müller vnd Joh. Zählenbuhler 1679, N. 35, Nro. 9
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Jakob Wagner, wohnhaft zu Hettingen (Haettingen), verkauft an die ehrbaren Hanslen Zamm und Hans Agker, Pfleger der Kapelle U. L. Frau und des heiligen Michael zu Gammertingen (Gamertingen), für 24 Pfund Heller Landeswährung, die der Aussteller erhalten hat, 1 Pfund Heller Landeswährung ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini, 8 Tage vorher oder nachher aus der Schwindelwiese zu Hettingen, in welcher der Brunnen ist (Begrenzung: Braittwiesen; Gammertinger Steig), die 1 Mannsmahd [groß] und ganz Eigentum des Ausstellers ist und woraus 3 Pfennige als Zehnt gehen Dorsualvermerk: Hans Hegner vnd Hans Ackher 1 Pfund [15. Jh.], Diß 1 Pfund Heller Zinß gebet vitz Ludwig vnd Hans Kretener zu Veldhusen vff Martini [um 1500], modo Hanns Krettler Anno [15]47 ernewertt, verzinst Jezunder Matheus Wolffer von Veldthausen Inhallt der Newerung, so in Anno [15]69 beschehen, verzinst der zeit bei ernewerung des Aischrodels 1644 Marte Wochner zu Höttingen vnd Marte Steinhart zu Kettenackher, Aniezt sein Inhaber Matheis Müller vnd Joh. Zählenbuhler 1679, N. 35, Nro. 9
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Nr. 21
Repert. VII, B 2 Nr. 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 173/174 T 2 Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden
Herrschaft Gammertingen-Hettingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1482 April 30 (1482 April 30 (Philipp und Jakobi-Abend))
Urkunden
Siegler: der vorsichtige und ehrbare Johannes Klenck, Schultheiß zu Gammertingen; der vorsichtige und ehrbare Eberlin Vesßler, Schultheiß zu Gammertingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel 1) Wappen unklar, 2) Wappen: Schlächterbeil, die Pressel aus Urkunde des 15. Jh.
Vermerke: auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen d) Fasz. XXXVIII Nro. 240||Abschrift in: Ho 173/174, Repert VII A 8 b Nr 13
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel 1) Wappen unklar, 2) Wappen: Schlächterbeil, die Pressel aus Urkunde des 15. Jh.
Vermerke: auf dem Schutzumschlag: Obervogteiamt Gammertingen d) Fasz. XXXVIII Nro. 240||Abschrift in: Ho 173/174, Repert VII A 8 b Nr 13
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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