Mainz, 1609.04.06. (Richter Pfaff). Der B. und Metzger Martin Schwarzmaul u.s.Fr. Barbara bekennen, daß sie vor R. Ebersheim auf Pauli Bekehrung 1608 bei den Vikaren von Liebfrauen Wendelin Baaln und Johann Willigen wegen ihrer beider Altäre Mariä Heimsuchung und Verkündigung gegen Verzinsung auf Pauli Bekehrung 600 fl. entliehen haben. Unterpfand: 1) 1 M. Weingarten am Entenpfuhl, zwischen Jakob Schepler und Hans Hain; 2) das Haus zur Badstuben, in der Schlossergasse; dieses Haus entledigen sie nun der Verpfändung und verpfänden dafür ihr zinsfreies Haus in der Oberscharn, neben Kaspar Schwab und Philipp Schotting. Z.: Kaspar Schwab, Metzger, und Hans Kraft.
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Mainz, 1609.04.06. (Richter Pfaff). Der B. und Metzger Martin Schwarzmaul u.s.Fr. Barbara bekennen, daß sie vor R. Ebersheim auf Pauli Bekehrung 1608 bei den Vikaren von Liebfrauen Wendelin Baaln und Johann Willigen wegen ihrer beider Altäre Mariä Heimsuchung und Verkündigung gegen Verzinsung auf Pauli Bekehrung 600 fl. entliehen haben. Unterpfand: 1) 1 M. Weingarten am Entenpfuhl, zwischen Jakob Schepler und Hans Hain; 2) das Haus zur Badstuben, in der Schlossergasse; dieses Haus entledigen sie nun der Verpfändung und verpfänden dafür ihr zinsfreies Haus in der Oberscharn, neben Kaspar Schwab und Philipp Schotting. Z.: Kaspar Schwab, Metzger, und Hans Kraft.
U / 1609 April 6 (in 5 / 23)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
06.04.1609
Stadtgericht Mainz
In 5 / 23, fol. 58 r.
Urkunden
Banngewinnung 1610 Februar 10, Nr. 33.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ