Kläger: Bernhardt Langermann (der Jüngere), Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hans Kalenberg, Bürger zu Hamburg, namens seiner Frau Margaretha, Witwe des Bernhardt Langermann (der Ältere), sowie Matthias Rheder, Bürgermeister der Stadt Hamburg, und Martin Göbel, Magister, Rats-Sekretär, als Kuratoren der Witwe Langermann und Vormünder der Kinder der Witwe in Hamburg (Beklagte) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis cum mandato poenale, nunc (1549 et 1554) citationis ad reassumendum; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes, schriftliche Prozessführung und Zitation des Ehemanns oder der Kuratoren der Wiwte Langermann in einem Streit des Klägers mit seiner Stiefmutter und seinen Stiefgeschwistern um den Nachlass seines Vaters Bernhardt Langermann; Einrede der Beklagten wegen einer Gegenforderung
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Kläger: Bernhardt Langermann (der Jüngere), Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hans Kalenberg, Bürger zu Hamburg, namens seiner Frau Margaretha, Witwe des Bernhardt Langermann (der Ältere), sowie Matthias Rheder, Bürgermeister der Stadt Hamburg, und Martin Göbel, Magister, Rats-Sekretär, als Kuratoren der Witwe Langermann und Vormünder der Kinder der Witwe in Hamburg (Beklagte) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis cum mandato poenale, nunc (1549 et 1554) citationis ad reassumendum; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes, schriftliche Prozessführung und Zitation des Ehemanns oder der Kuratoren der Wiwte Langermann in einem Streit des Klägers mit seiner Stiefmutter und seinen Stiefgeschwistern um den Nachlass seines Vaters Bernhardt Langermann; Einrede der Beklagten wegen einer Gegenforderung
211-2_L 16
L 368
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> L
1546-1557
Enthält (4) Kläger: Dr. Michael von Kaden. Beklagte und Nebenbeklagte: Dr. Friedrich Reiffstock, Dr. Ludwig Ziegler (1549), Dr. Alexander Reiffstock und Dr. Johann Straub (1554).- Instanzen: Obergericht 1548. 2. Reichskammergericht 1549-1557.- Darin: Schuldverschreibung von 1546 des Klägers für Margaretha Langermann.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11233 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ