Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
2/5 [fol. 43']: 1597 April 16 (Senatsprotokoll)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Herzog August d. Jüngere von Braunschweig, Prorektor Mögling, Kanzler Herbrand, Gerlach, Hafenreffer, Halbrütter, Varnbüler, Hochmann, Entzlin, Harprecht, Magirus, Hamberger, Planer, Mag. Müller, Zigler; 1.) Begehr des Zisar (Anm. 1) betr. sein Recht gegenüber Vogelwaidt (Anm. 2): Überweisung an das Konsistorium. [UAT 2/5, Bl. 44]; 2.) Billigung des erbetenen Terminaufschubs durch Ulrich Besolt (Anm. 3) als Anwalt der Genkinger: Austrag vor dem Konsistorium; 7.) Nach Tod des Universitätspflegers zu Weil [imdorf] Bewerbungen für dessen Nachfolge: Paulus Bantzer, Israel Kimich (Kümich) (Anm. 4), Zacharias Heim (Anm. 5), Schulmeister Conradt Ludman: Annahme von Kimich. [UAT 2/5, Bl. 44]; 3.) Supplik der Witwe des Dr. Lenhard, der alten Gerlach, um Erleichterung betr. die Beschlagnahmung ihres Hauszinses bei Dr. Facundus: Bewilligung. [UAT 2/5, Bl. 44]; 4.) Supplik des Albrecht Benszlin um Unterstützung betr. die Beeinträchtigung seines Verkaufsprivilegs durch Michel Greiff und andere Krämer: Gewährung und Anzeige der Visitatoren über die bei der Visitation erfolgte Erlaubnis an ihn. [UAT 2/5, Bl. 44]; 5.) Wunsch des Rektors zur Abhaltung einer Rede [bei der Doktorfeier ?]: Anheimstellung an ihn. [UAT 2/5, Bl. 44']; 6.) Einladung an den Herzog zur Doktorpromotion; Festlegung des Universitätshauses als Ort des Festmahls. [UAT 2/5, Bl. 44']; Anm. 1: MUT 193, 4 (?). Anm. 2: MUT 192, 84; MUT 206, 51. Anm. 3: MUT 172,78; MUT 182,30; MUT 217,20. Anm. 4: Pf § 2304. Anm. 5: MUT 170, 125.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.