Ulrich Huber aus "Khenböck" [?], ein Landsknecht, wegen versuchten Betrugs u.a. zu Neuffen gef., jedoch auf Bitten guter Gesellen und "Mitkrieger" und anderer Leute peinlicher Bestrafung enthoben und freigelassen, schwört U. und gelobt unter Eid, das Fürstentum Württemberg unverzüglich und auf dem nächsten Wege zu verlassen und ohne Erlaubnis nicht mehr zurückzukommen. Huber hatte an einem freien Jahrmarkt zu Neuffen auf offenem Markt einen Krämer mit Gewalt zu nötigen versucht, ihm zu einem unbilligen Preis einen oder zwei Löffel zu verkaufen, bis ein anderer guter Gesell und die Prädikanten von Nürtingen und Linsenhofen dazu kamen und, in der Absicht, ihn auf bessere Gedanken zu bringen, mit der Anzeige beim Vogt drohten, worauf er aber in ein derart maßloses Gotteslästern und Fluchen ausbrach, dass er Leib und Leben verwirkte.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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