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Sog. Alte Aktenabteilungen (Pertinenzbestände): Finanzangelegenheiten: Forsten, Jagden, Fischereien (Bestand)
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Enthält: Der Bestand enthält Akten zum Forstwesen im allgemeinen, Forstverordnungen und Akten zur Forstorganisation, sodann Einzelakten zu den Forsten, zu den Domanial- und Gemeindewaldungen, zu den Marken und ihren Aufteilungen und auch zum Jagdwesen. Im einzelnen sind folgende Betreffe vorhanden: Generalia Hanau, Generalia Hessen, Karten, Landstände, Generalia Hirschhorn, Generalia Kurmainz, Generalia Kurpfalz, Waldungen und Waldnutzungen, Mark Altenstadt, Babenhäuser Mark (mit Babenhausen, Altdorf, Hildenhausen, Harreshausen, Langenbrücken, Sickenhofen, Hergershausen und Eppertshausen), Berstadt, Bieber bzw. Bieger Mark, Bieberwoog (mit Frankenhausen, Ober- und Nieder-Beerbach), Bingenheimer bzw. Fuldische Mark, Dieburger Mark (mit Georgenhausen, Münster, Altheim, Gundernhausen, Roßdorf, Dilshofen, Zeilhard, Spachbrücken, Groß-Zimmern, Klein-Zimmern, Altenstadt, Monfeld, Holzhausen und Dieburg), Dreidorf Mark (mit Mörfelden, Nauheim bei Groß-Gerau und Trebur), Fünfdorf Mark (mit Rüsselsheim, Seilfurt, Bischofsheim, Raunheim und Flörsheim), Gerauer Mark (mit Arheilgen, Berkach, Braunshardt, Büttelborn, Altloch, Dornberg, Gehaborn, Gräfenhausen, Groß-Gerau, Hammelsburg, Klein-Gerau, Schneppenhausen, Weiterstadt, Wixhausen und Worfelden), Gönser Mark, Hoch-Weiseler Mark, Hohe Mark (Homburger Mark), Jugenheim in Rheinhessen, Freigericht Kaichen, Karber Mark, Kleestädter Mark (mit Kleestadt, Langstadt und Schlierbach), Klein-Auheimer Mark, Klinger Mark (mit Ober-Klingen, Nieder-Klingen, Hering, Lengfeld, Heubach, Frau-Nauses, Wiebelsbach, Hassenrod, Mittelkinzig und Birkert), Wald Koberstadt, Lorscher Wald, Malschenwald, Mitteldick, Mörler Mark, Rodensteiner Mark (mit Fränkisch-Crumbach, Gumpen, Winterkasten, Neunkirchen, Brandau, Steinau und Laudenau), Rodheimer Mark (Rodheim an der Bieber), Rodheimer Mark (Rodheim v.d.H.), Seulberger bzw. Ober-Erlenbacher Mark, Gemeinschaft Umstadt und Oberamt Otzberg, Fischerei und Fischereinutzungen
Bestandsgeschichte: Die ehemalige Abteilung XIV des Staatsarchivs, die ursprünglich auch die Salbücher enthielt (heute Bestand C 2) und 1944 infolge der Auslagerungen in einigen Aktengruppen dezimiert wurde, bildet den Kern der heute vier Teilbestände umfassenden Abteilung E 14. Wie die anderen alten Aktenabteilungen (E-Bestände) war auch sie Mitte des 19. Jahrhunderts gebildet worden und baute auf den landgräflich-hessischen Beständen auf, die 1725 von Johann August Buchner in einem ersten Gesamtinventar erfasst worden waren. Dem Zweiten Weltkrieg sind 36 Konvolute zum Forstwesen, 28 Konvolute zum Jagdwesen und 21 Konvolute zum Fischereiwesen zum Opfer gefallen. Der bislang noch unverzeichnete Teilbestand E 14 E wurde von Jürgen Rainer Wolf Anfang der achtziger Jahre neu geordnet und unverzeichnet. Auf dieser Grundlage wurde von Hans Dieter Ebert in neu klassifizierter Form 1999 ein DV-Findbuch erstellt.
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: DV-Findbuch mit Konkordanz (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/e14e_vorwort.pdf), aufgrund der Verzeichnung von Jürgen Rainer Wolf erstellt von Hans Dieter Ebert (1999)
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
40,5 m (315 Kartons)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.