Reichart und Weirich von Buch (Buche), Ritter, erlauben Erzbischof Baldowin von Trier bei Buch (Buche) [bei Simmern], das sie von diesem zu Lehen haben, einen Burgfrieden für sein Stift aufzurichten, mit Planken darum und eine Feste zu bauen und ihnen einen Platz dort zu bestimmen, auf dem sie eine Feste, als ewiges Offenhaus für Trier, bauen sollen. Das Hochgericht soll dort Trier bleiben, 1/3 von Niedergericht und Gülten sollen die Aussteller, 2/3 das Erzstift haben. Darüber sollen sie dem Erzbischof Urkunden geben mit Siegeln der Ritter Gilys Herr von Daun (Dunn), Heinrich von Densborn (Dienspurn), Friedrich von Ehrenburg (Erembergh), Johann Boos von Waldeck, Conrads des Roten von Schöneck, Welters von Treis (Tryß) Henrichs, Henrichs Bonen und Nicklaß Vrobeisen, Herren von Ulmen und Volkores [!] von Starkenburg. Die Aussteller bewilligen Erzbischof Baldewin und dessen Erzstift sich aus ihrem Teil des Hauses zu Wildburg (Wiltpergh) sich zu behelfen gegen jedermann und verzichten auf die vor einem Jahr gemachten Ansprüche. Siegler: Aussteller.
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Reichart und Weirich von Buch (Buche), Ritter, erlauben Erzbischof Baldowin von Trier bei Buch (Buche) [bei Simmern], das sie von diesem zu Lehen haben, einen Burgfrieden für sein Stift aufzurichten, mit Planken darum und eine Feste zu bauen und ihnen einen Platz dort zu bestimmen, auf dem sie eine Feste, als ewiges Offenhaus für Trier, bauen sollen. Das Hochgericht soll dort Trier bleiben, 1/3 von Niedergericht und Gülten sollen die Aussteller, 2/3 das Erzstift haben. Darüber sollen sie dem Erzbischof Urkunden geben mit Siegeln der Ritter Gilys Herr von Daun (Dunn), Heinrich von Densborn (Dienspurn), Friedrich von Ehrenburg (Erembergh), Johann Boos von Waldeck, Conrads des Roten von Schöneck, Welters von Treis (Tryß) Henrichs, Henrichs Bonen und Nicklaß Vrobeisen, Herren von Ulmen und Volkores [!] von Starkenburg. Die Aussteller bewilligen Erzbischof Baldewin und dessen Erzstift sich aus ihrem Teil des Hauses zu Wildburg (Wiltpergh) sich zu behelfen gegen jedermann und verzichten auf die vor einem Jahr gemachten Ansprüche. Siegler: Aussteller.
121, U von Buch 1325 Juli 6
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 3 Anfangsbuchstabe B >> 3.54 von Buch
1325 Juli 6
Abschrift 16. Jh., Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1325 uf den sambstag des antages nach sanct Peters und sanct Pauls tagh der heiligen apostelen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ