Abt Ulrich [von Knöringen] und der Konvent des Klosters Ottobeuren (Utenburun, Ottenbeuren) verkaufen mit Konsens des Bischofs Burkhard [(Burkart) von Ellerbach] von Augsburg um 850 Pfund Heller an den Domherrn zu Konstanz und Speyer, Dietrich Last, all ihr Gut in der Medel zu Kayh (Gehay) bei Herrenberg mit allen Zugehörden, Weingärten, Äckern, Wiesen, Zinsen, Gülten, Leuten, Kelter, Häusern etc. und setzen zu Bürgen: Johannes von Ellerbach, Schwicker (Schweiger) von Mindelberg, gesessen zu Bebenhausen, Gerwig von Nordholz, gesessen zu dem Stein, Siegfried, den Marschall von Boxberg (Bocksberg), Hildebrand von Biberbach, Vogt zu Füssen, Heinrich von Ellerbach, genannt der Wolf, Ulrich von Wälden, den Jüngeren, und Fritz, den Burggrafen von Zusameck.
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Abt Ulrich [von Knöringen] und der Konvent des Klosters Ottobeuren (Utenburun, Ottenbeuren) verkaufen mit Konsens des Bischofs Burkhard [(Burkart) von Ellerbach] von Augsburg um 850 Pfund Heller an den Domherrn zu Konstanz und Speyer, Dietrich Last, all ihr Gut in der Medel zu Kayh (Gehay) bei Herrenberg mit allen Zugehörden, Weingärten, Äckern, Wiesen, Zinsen, Gülten, Leuten, Kelter, Häusern etc. und setzen zu Bürgen: Johannes von Ellerbach, Schwicker (Schweiger) von Mindelberg, gesessen zu Bebenhausen, Gerwig von Nordholz, gesessen zu dem Stein, Siegfried, den Marschall von Boxberg (Bocksberg), Hildebrand von Biberbach, Vogt zu Füssen, Heinrich von Ellerbach, genannt der Wolf, Ulrich von Wälden, den Jüngeren, und Fritz, den Burggrafen von Zusameck.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1089
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Kayh
1375 Januar 21 (sant Agnesen tag)
36,6 x 56,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: 1 kleines Loch in der Initiale, 2 kleine Wasserflecken
Aussteller: Knöringen, Ulrich von; Abt von Ottobeuren; Ottobeuren, Konvent
Siegler: Ellerbach, Burkhard von; Bischof von Augsburg; Knöringen, Ulrich von; Abt von Ottobeuren; Ottobeuren, Konvent; Ellerbach, Johannes von; Mindelberg, Schwicker von; Nordholz, Gerwig von; Siegfried; Marschall von Boxberg (Bocksberg); Biberbach, Hildebrand von; Vogt; Ellerbach, Heinrich von, genannt der Wolf; Wälden, Ulrich von, der Jüngere; Zusameck, Fritz von; Burggraf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1.-8. und 10.-11. Siegel anhängend, 9. abgegangen, 1., 8. und 10. stark, 2., 3., 6. und 11. leicht schadhaft
Aussteller: Knöringen, Ulrich von; Abt von Ottobeuren; Ottobeuren, Konvent
Siegler: Ellerbach, Burkhard von; Bischof von Augsburg; Knöringen, Ulrich von; Abt von Ottobeuren; Ottobeuren, Konvent; Ellerbach, Johannes von; Mindelberg, Schwicker von; Nordholz, Gerwig von; Siegfried; Marschall von Boxberg (Bocksberg); Biberbach, Hildebrand von; Vogt; Ellerbach, Heinrich von, genannt der Wolf; Wälden, Ulrich von, der Jüngere; Zusameck, Fritz von; Burggraf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1.-8. und 10.-11. Siegel anhängend, 9. abgegangen, 1., 8. und 10. stark, 2., 3., 6. und 11. leicht schadhaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ