Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Luckau bekunden, dass Andreas Gode und (am Rand hinzugefügt) Nikolaus Sonnewald, Bürger der Stadt Cottbus, den Streit zwischen der Stadt und Albrecht Paul, Schwager Godes, wegen 3 1/2 Schock jährlicher Zinse in einem nicht genannten Dorf, das der Vater Pauls und er selbst zu Lehn gehabt, geschlichtet haben. Einen Schock Zins, der "ern Heydenreyck Lugkewan", Domherrn zu Fürstenwalde, "zcu seynem altir bey [!] Labenow" (Lübbenau) verschrieben ist, soll die Stadt für 11 Schock zurückkaufen und Heidenreich ihr dagegen den Lehnbrief zurückgeben. Darauf soll Albrecht mit seinen Brüdern Ruprecht und Georg die Stadt von solchen Zinsen lossagen und den Lehnbrief seines Vaters vorlegen und tilgen. Bürgermeister und Ratmannen sollen dann Albrecht noch 29 Schock reichen. "Unde ap uns der genante Allebrecht yn dem LXII. jare byß uff Martyni ychtes von geschoßen addir vorßeßenen czynßen fphichtig addir schuldig were, des habin wir im ledig unde los gesaget unde gelaßen." Die beiden Schiedsrichter haben Bürgermeister und Ratmannen gebeten, zu größerer Sicherheit "sulchen receß in unßer sta[t]buch [vgl. UB Lübben I S. V] zcu seczin", was diese zugesagt haben. "Noch gotes geborth thusynd firhundirt der mynre czal in dem LXIII jare am dinstage noch Johanns apostoli et ewangeliste."

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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