Amtsgericht Stuttgart: Todeserklärungen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/31 III
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
1943-1991
Überlieferungsgeschichte
Die vorliegenden Todeserklärungen kamen in den Jahren 1984-1986 (Jahrgänge 1943-1985), 1989 (Jahrgänge 1986-1987) und 1991 (Jahrgänge 1988-1991) ein.
Inhalt und Bewertung
Die zum größten Teil nur mit einer kursorischen Liste der Registerzeichen abgelieferten Todeserklärungen wurden zur Vereinfachung von Recherchen nach Namensalphabet der Betroffenen angeordnet. Die als Vorsignatur (in der Form GR 9999/99) aufgenommenen Altenzeichen können im Online-Findbuch mit Hilfe der Suchfunktion ermittelt werden.
Die vorliegenden Todeserklärungen kamen in den Jahren 1984-1986 (Jahrgänge 1943-1985), 1989 (Jahrgänge 1986-1987) und 1991 (Jahrgänge 1988-1991) ein.
Inhalt und Bewertung
Die zum größten Teil nur mit einer kursorischen Liste der Registerzeichen abgelieferten Todeserklärungen wurden zur Vereinfachung von Recherchen nach Namensalphabet der Betroffenen angeordnet. Die als Vorsignatur (in der Form GR 9999/99) aufgenommenen Altenzeichen können im Online-Findbuch mit Hilfe der Suchfunktion ermittelt werden.
8478 Büschel (35,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ