Georg Friedrich Graf von Hohenlohe, Herr zu Langenburg, verkauft um 62,5 (sechzigdritthalben) fl rh an Hans Seizinger und Hans Büchels Witwe seine allodialen, nicht verpfändeten oder belasteten beiden Drittel an den Zehntrechten in Hohenstein samt Zubehör, quittiert den Erhalt des Kaufpreises, verzichtet auf alle Rechte, die er am verkauften Objekt besessen hat, überträgt dasselbe und übernimmt auch namens seiner Nachkommen und Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
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Georg Friedrich Graf von Hohenlohe, Herr zu Langenburg, verkauft um 62,5 (sechzigdritthalben) fl rh an Hans Seizinger und Hans Büchels Witwe seine allodialen, nicht verpfändeten oder belasteten beiden Drittel an den Zehntrechten in Hohenstein samt Zubehör, quittiert den Erhalt des Kaufpreises, verzichtet auf alle Rechte, die er am verkauften Objekt besessen hat, überträgt dasselbe und übernimmt auch namens seiner Nachkommen und Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 186 U 2802
2111
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 186 Schwäbisch Hall, Reichsstadt: Urkunden, Akten und Amtsbücher
Schwäbisch Hall, Reichsstadt: Urkunden, Akten und Amtsbücher >> Urkunden >> 1501-1600
1586 Mai 5
Urkunden
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel (in Holzkapsel) anhängend
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel (in Holzkapsel) anhängend
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:28 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland