Johann Jelin von Tomerdingen ("Thomerthingen") bekennt, dass ihm die Pfleger Matthäus Öhem und Samuel Moll sowie der Hofmeister Philipp Zallinger des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] auf Lebenszeit ein Gut des Spitals in Böttingen [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis], das Hofrecht besitzt und das zuvor sein Bruder Thomas Jelin bewirtschaftet hat [vgl. A Urk. lfd. Nr. 4012 von 1579 Mai 18], verliehen haben. Er verpflichtet sich, das Gut in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und davon dem Spital jährlich 2 Muth Kernen, 4 Imi Roggen und 4 Imi Hafer Ulmer Maß, 6 Schilling Heller Heugeld, 3 Herbsthühner, 2 Fastnachtshühner und 100 Eier nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt das Gut an das Spital zurück. Innerhalb der kommenden zwei Jahre kann er das Gut auch einem der Söhne seines Bruders übergeben.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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